DEN STERNEN SO NAH

Dank dieser Filmfiguren sehen wir die Welt mit anderen Augen

Regen, Wind, Tiere und die Liebe: Was für uns von Kindesbein an Normalität ist, können wir in DEN STERNEN SO NAH durch die Augen des ersten Menschen, der auf dem Mars geboren wurde, noch einmal neu erleben.

Er kommt vom Mars und sie von der Erde. Für die große Liebe und um nach 16 Jahren auch seinen Vater kennenzulernen, nimmt Gardner Elliot (Asa Butterfield) alle gesundheitlichen Risiken in Kauf und reist vom roten zum blauen Planeten. Die Erde kennt er nur aus 100 Millionen Kilometern Entfernung. An guten Tagen. Ein wenig naiv, doch dabei immer liebenswert, zeigt uns dieser junge Marstourist durch seine großen, blauen Augen unsere Welt auf eine ganz neue Weise. Doch nicht nur Gardner, sondern auch die folgenden Filmhelden haben unsere Sicht auf die Welt verändert. 

Forrest Gump aus „Forrest Gump“

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt!"

Nach dieser berühmten Weisheit seiner Mutter lebt der Titelheld Forrest Gump (Tom Hanks). Der Soldat, Ping-Pong-Profi, Bootsbesitzer und Kriegsheld ist vielleicht etwas langsamer als einige andere, jedoch versteht er die Welt dadurch eher besser als schlechter. Forrest nimmt die Welt ganz anders wahr und hilft denjenigen, die des Lebens müde sind, wieder neuen Mut zu schenken, sei es seiner große Liebe Jenny…

…oder dem verkorksten Lieutenant Dan.

 

WALL·E aus „WALL·E“

2805 ist die Erde so verschmutzt, dass die Menschen sie längst verlassen haben und Entmüllungsroboter einsetzen, um sie wieder zu bereinigen. Nach 700 Jahren ist der kleine Roboter WALL·E das letzte funktionstüchtige Exemplar. Und er hat ein ungewöhnliches Eigenleben entwickelt, hält sich in Stand, in dem er sich eigene Ersatzteile sucht, hat einen guten Freund in einer Kakerlake gefunden und lernt in Filmen die Liebe kennen, die er bald selbst mit dem Roboter Eve erleben darf.

WALL·E ist nicht nur intelligent sondern schafft es, auf der zerstörten und verschmutzten Erde noch Hoffnung und Schönheit zu finden. Dabei schärft er unseren Blick für die Probleme der Umweltverschmutzung und lehrt uns, unseren Planeten mehr zu schätzen.

Mr. Chance aus „Willkommen Mr. Chance“

Als Gärtner eines wohlhabenden Mannes hat Chance (Peter Sellers in seiner letzten Rolle) nie dessen Grundstück verlassen. Die Welt da draußen kennt er nur aus dem Fernsehen. Als sein Arbeitgeber verstirbt, muss er zum ersten Mal seit seiner Kindheit hinter den Gartenzaun blicken und sich mit der realen Welt auseinandersetzen. Mit überraschendem Erfolg: Die teils skurrilen und eigensinnigen Aussagen von Chance werden von seinen Mitmenschen als Weisheiten verstanden. So steigt er innerhalb kürzester Zeit zu einer berühmten Persönlichkeit auf und wird sogar als Präsidentschaftskandidat gehandelt. Nicht zuletzt, weil seine ungewöhnliche Sicht auf die Dinge, die Menschen beschäftigt.

Sam aus „Ich bin Sam“

Der geistig zurückgebliebene Sam (Sean Penn) hat es nicht leicht: Er ist alleinerziehender Vater einer Tochter, die ihn langsam intellektuell überholt. So steht er kurz davor, sie an eine Pflegefamilie abgeben zu müssen. Hilfe findet Sam bei der gestressten Anwältin Rita (Michelle Pfeiffer), die in ihm zunächst nur einen unmöglichen Fall sieht, den sie nicht übernehmen will. Jedoch begreift sie bald, dass sie von Sams ungewöhnlichen Blick auf das Leben profitieren kann und lässt sich auf die Arbeit mit ihm ein.

Raymond aus „Rain Man“

Dustin Hoffman wurde für diese Rolle mit dem Oscar ausgezeichnet. Kein Wunder, denn alle lieben seine Darstellung von Raymond Babbitt. Der unter Autismus leidende Raymond wird eines Tages von seinem Bruder Charlie (Tom Cruise) aufgesucht, der zuvor nichts von ihm wusste. Dieser hatte erfahren, dass sein verstorbener Vater eine größere Summe an Raymond vererbt hat. Der egoistische, skrupellose Charlie nimmt den neugewonnenen Bruder kurzerhand mit, um irgendwie an das Geld zu kommen. Auf seiner Reise merkt er, dass Raymond sich zwar ungewöhnlich verhält und mit normalen Alltagssituationen nicht zurechtkommt, jedoch eine außergewöhnliche Begabung für Zahlen hat.

Auch wenn die Eigenheiten seines neu gewonnenen Bruders Charlie zunächst ganz schön auf die Nerven gehen, erlebt er mit ihm zusammen doch schon bald ein neuartiges Gefühl, das beiden in den letzten Jahre fehlte: Zugehörigkeit.

Amélie Poulain aus „Die fabelhafte Welt der Amélie“

Amélie (Audrey Tautou) liebt es, die Welt zu verändern. Ganz uneigennützig mischt sie sich in die Schicksale der Menschen ein, kuppelt was das Zeug hält und bringt verlorene Familienmitglieder zusammen. Ihre rege Fantasie macht die Angelegenheit dabei zu etwas ganz Besonderem: So sprechen ihre Einrichtungsgegenstände mit ihr und die Gartenzwerge ihres Vaters gehen auf Weltreise und schreiben regelmäßig Postkarten.

Dabei fangen die großen leuchtenden Augen von Amélie den Zuschauer immer wieder ein und versetzen einen in eine Welt voller Wunder, Fantasiewesen und Abenteuer.

Adam aus „Eve und der letzte Gentleman“

Ist der etwas ungewöhnliche Adam wirklich der letzte Gentleman auf Erden? Eve (Alicia Silverstone) ist überrascht, dass es noch Männer gibt, die ihr die Tür aufhalten, sie zum Tanzen ausführen und sie buchstäblich auf Händen tragen. Dies kommt nicht von ungefähr, denn Adam (Brendan Fraser) wuchs in dem selbstgebauten Atomschutzbunker seiner Eltern auf, die diesen seit den 1960er Jahren nicht verlassen haben. Erstaunlich sind für ihn die neuen Technologien und Modeerscheinungen, die es in seinem Bunker nicht gegeben hat.

 

Eddie Murphy aus „Der Prinz aus Zamunda“

Als Prinz aus Zamunda lebt es sich eintönig: Der ganze Luxus, die hörigen Diener und der immer gleiche Alltag werden Akeem (Eddie Murphy) irgendwann zu viel. Er will nach Amerika, um sich dort eine Frau zu suchen, die auch mal Kontra geben kann. Dabei lernt er die Freuden eines einfachen Lebens kennen und verliebt sich in seine Kollegin Lisa, die mit ihm zusammen in einem Fast-Food-Restaurant arbeitet. Diese ist angetan von Akeem, der das Leben in New York durch ganz andere Augen sieht und sie mit seiner erfrischenden Art verzaubert.

Truman aus „Die Truman Show“

Truman (Jim Carrey) ist der Mittelpunkt eines unmenschlichen Projekts: Seit seiner Geburt wird jeder Schritt von ihm von einer Kamera für die Fernsehserie „Die Truman Show“ verfolgt - ohne sein Wissen. Alle seine Freunde, Familie und die anderen Stadtbewohner sind Schauspieler, die nach Anleitung eines Regisseurs spielen und durch eine starke Angst vor Wasser hat Truman die Stadt niemals verlassen. Doch sein Misstrauen wächst stetig, als ihm immer mehr Ungereimtheiten auffallen.

Nach und nach entdeckt er die Welt mit anderen Augen und zwingt den Zuschauer letztendlich auch dazu, seine eigene Realität in Frage zu stellen.

Gardner Elliot aus DEN STERNEN SO NAH

Wie seine großen Vorbilder verändert auch der 16jährige Gardner unsere Sicht auf die Welt. So unvoreingenommen wie durch die blauen Augen des unschuldigen Marsbewohners haben wir den grünen Planeten noch nie gesehen. Ab Donnerstag im Kino: DEN STERNEN SO NAH. Alle Spielzeiten in deiner Nähe findest du hier auf einen Blick mit einem Klick:

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Bildrechte: Paramount, Disney, Warner, Twentieth Century Fox, Prokino, STUDIOCANAL

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