Tattoo

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Tattoo

Die englische Sprache hat nicht viele Ausdrücke aus dem Deutschen übernommen. Einer der wenigen ist das Wort „Angst“. Für das, was es beschreibt, gibt es kein anderes Wort. Es beschreibt ein Gefühl, das eigentlich jeder Beschreibung spottet. Angst ist etwas Existenzielles. Sie kommt bloß daher und entblößt unser Innerstes: nackte Angst. Die Angst macht nicht auf der Gänsehaut halt, sie dringt tief in den Körper ein. Sie ätzt und zersetzt, bringt die Welt aus den Fugen und färbt sie tiefdunkel.

Das Regiedebüt des 32-jährigen Robert Schwentke ist die erste deutsche Kinoproduktion seit langem, die auf ganz subtile Weise zeigt, was Angst wirklich heißt. Dazu braucht es nicht vieler Worte. Die sorgsam arrangierten, zumeist in düsterem Monochrom gehaltenen Filmbilder atmen die Angst und machen sie körperlich spürbar. Sie entführen die Zuschauer auf die Nachtseite der menschlichen Seele, dorthin, wo finstere Leidenschaften regieren. In dieser beklemmenden Unterwelt sind die Regeln der Normalität und Moral außer Kraft gesetzt. Wenn der Kinovorhang sich schließt, glaubt man, aus einem schrecklichen Alptraum zu erwachen. Doch die visuelle Höllenfahrt wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen, gleich einer Tätowierung, die man so schnell nicht wieder los wird. Denn TATTOO ist ein Psychothriller, der buchstäblich unter die Haut geht.

Marc Schrader (August Diehl), frischgebackener Absolvent der Polizeischule, und sein Kollege, der eigenwillige Hauptkommissar Minks (Christian Redl), stehen vor einem mysteriösen Fall. Die bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leiche einer jungen Frau führt die Ermittler auf die Spur einer Reihe weiterer Mordfälle, die eines gemeinsam haben: Alle Opfer weisen die gleichen bestialischen Verstümmelungen auf; ihnen wurden große Stücke ihrer Haut entfernt. Immer tiefer geraten Marc und Minks in einen Abgrund aus Gewalt, Blut und perversen Obsessionen, der sie bald selbst zu verschlingen droht. Die Entdeckungen, die sie dabei machen, übersteigen jede menschliche Vorstellungskraft.

Bilder

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Filminfo

Details

Kinostart 04.04.2002
Genre Krimi, Thriller
Länge 104 Minuten
FSK ab 16 Jahren

Stab

Buch und Regie Robert Schwentke
Produzenten Jan Hinter, Roman Kuhn
Ausführende Produzentin Verena Herfurth
Co-Produzenten Wiebke Toppel (STUDIOCANAL PRODUKTION) B.A. PRODUKTION
Herstellungsleitung Jens W. Meyer
Produktionsleitung Jutta Bürsgens
Schnitt Peter Przygodda
Kamera Jan Fehse
Musik Martin Todsharow

Besetzung

Marc Schrader August Diehl
Hauptkommissar Minks Christian Redl
Maya Kroner Nadeshda Brennicke
Frank Schoubya Johan Leysen
Oberkommissarin Roth Monica Bleibtreu
Scheck Gustav-Peter Wöhler
Meltem Ilknur Bahadir
Stefan Kreiner Ingo Naujoks
Günzel Joe Bausch

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