Das schönste Mädchen der Welt

11 Filme, die man gesehen haben muss, bevor man erwachsen wird

10 Dinge, die ich an dir hasse

Neu im Kino: DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT, der uns in die aufregende, wilde, verwirrende und wunderbare Zeit der Jugend versetzt. Zwar werden sich auch Erwachsene prächtig unterhalten fühlen, aber nichts macht mehr Spaß im Kino, als wenn man das Gezeigte gerade selbst erlebt.

DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT avanciert gerade überraschend zum neuen Publikums- und Filmkritikerliebling und ist ein ganz heißer Kinotipp von uns. Unbedingt anschauen. Alle Spielzeiten in deiner Nähe findest du mit einem Klick hier. Für alle, die noch jung oder zumindest im Herzen jung geblieben sind, hat Robert vom TOBIS Filmclub in seinem neuen Video eine Liste mit 5 Filmen zusammengestellt, die man unbedingt gesehen haben sollte, bevor man erwachsen wird. Direkt darunter haben wir seine Liste auf 11 Filme erhöht und sie nach IMDb-Wertung geordnet. Viel Spaß damit!

 

Platz #11: „Girls Club - Vorsicht bissig!" (2004)

Der Titel dieser scharfzüngigen Komödie trifft den Nagel auf den Kopf. Die vier High School-Schülerinnen, um die es hier geht, sind nämlich alles andere als zurückhaltend. Da wird intrigiert und gelogen, dass sich die Balken biegen. Lindsay Lohan, Rachel McAdams und Amanda Seyfried entfachen in „Girls Club" einen wahren Zickenkrieg, bei dem es vor allem einen Gewinner gibt: den köstlich amüsierten Zuschauer.

 

„Girls Club" stellt den Alltag an einer amerikanischen High School herrlich überspitzt dar, verzichtet dabei aber auf billige Zoten und peinliche Derbheiten. Der Film prangert die üblichen Vorurteile und Oberflächlichkeiten an, die an Schulen keine Seltenheit sind und schafft es, daraus unfassbar witzige Szenen zu kreieren. Wenn dich das noch nicht überzeugt, wirf mal einen Blick auf die denkwürdige Weihnachts-Performance der vier Darstellerinnen :D

IMDb-Wertung: 7,0

Die Darstellerinnen aus Girls Club - Vorsicht bissig!
© Paramount

Platz #10: „Das darf man nur als Erwachsener" (1984)

Als Kultfilm der 1980er Jahre sollte man „Das darf man nur als Erwachsener" ohnehin gesehen haben. Doch nur als Jugendlicher versteht man so wirklich, was Protagonistin Samantha durchmacht. Hoffnungslos verliebt und von der Familie enttäuscht, erlebt sie ein ausgewachsenes Gefühlschaos. Das Leben ist eben nicht immer einfach, wenn man 16 Jahre alt ist.

Molly Ringwald
© Universal Pictures

Nicht nur der heutzutage nostalgische Charme macht „Das darf man nur als Erwachsener" zu einer gelungenen Komödie. Der Film von Regie-Ikone John Hughes hebt sich auch sonst von vielen seiner Genre-Verwandten ab, da er seine Figuren zu keiner Zeit für dumm verkauft und ihre Gefühle ernst nimmt. Außerdem begeistert Hauptdarstellerin Molly Ringwald mit ihrer hinreißenden und authentischen Darstellung.

IMDb-Wertung: 7,1

 

Platz #9: „School of Rock" (2003)

Dieser Mann rockt! Als arbeitsloser Musiker und Rock-Enthusiast, der sich als Privatschullehrer ausgibt und eine Band aus Schülern zusammenstellt, liefert Hauptdarsteller Jack Black in „School of Rock" eine explosive One-Man-Show ab. Dem Schauspieler wurde die Rolle des sympathischen Spaßvogels auf den Leib geschrieben, was man in wirklich jeder Szene spürt. Dafür wurde er prompt für einen Golden Globe nominiert.

Jack Black
© Paramount

Neben Black brillieren aber auch die Kinderdarsteller, die allesamt ihre Instrumente selbst spielen und mit ihrem erwachsenen Kollegen eine fantastische Einheit bilden. Das fällt besonders bei den Songs im Film auf, die ab dem ersten Ton ins Ohr gehen. „School of Rock" macht einfach gute Laune und holt selbst müde Rockmuffel unter dem Couchtisch hervor.

IMDb-Wertung: 7,1

Jack Black
© Paramount

Platz #8: „Einfach zu haben" (2010)

Bevor Emma Stone für „La La Land" (2016) ihren Oscar gewann und weltberühmt wurde, zeigte sie schon in „Einfach zu haben", dass sie eine ausgezeichnete Schauspielerin ist. Sie mimt darin die intelligente und schlagfertige Schülerin Olive, die nach einer kleinen Notlüge eine Lawine von Gerüchten lostritt, die ihren Ruf an der High School ins Negative umschlagen lässt.

Emma Stone
© Sony Pictures

Wir alle kennen vermutlich das Gefühl, wenn hinter unseren Rücken über uns geredet wird. Unter Jugendlichen kann dies natürlich ganz besonders ausarten. Der Film zeigt eindrucksvoll, was ein derartiges Verhalten auslösen kann und regt damit zum Nachdenken an. Der Humor kommt aber selbstverständlich auch nicht zu kurz, wie schon allein eine der Anfangsszenen zeigt, in der Emma Stone alias Olive pures Komödiengold liefert.

IMDb-Wertung: 7,1

 

Platz #7: „Pitch Perfect" (2012)

Der nächste Film führt uns einen Schritt weiter an die Universität. Dort herrscht ebenfalls eine starke Grüppchenbildung, wie man es bereits aus der Schule kennt. In „Pitch Perfect" gerät die Studienanfängerin Beca (Anna Kendrick) mitten in diese ungewohnte Welt. Eher widerwillig wird sie kurz darauf Mitglied bei der A-cappella-Gruppe „The Barden Bellas" und überzeugt dort mit ihrem musikalischen Talent.

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten wächst die Gesangstruppe immer mehr zusammen und haut einen wohlklingenden Ohrwurm nach dem anderen heraus. Als Zuschauer möchte man am liebsten laut mitsingen, denn die Energie der „Barden Bellas" steckt einfach an. Das absolute Highlight der Mädels ist aber die pummelige und hemmungslose Fat Amy, die für die meisten Lacher im Film sorgt und von Rebel Wilson grandios gespielt wird.

IMDb-Wertung: 7,2

Rebel Wilson
© Universal Pictures

Platz #6: „Heathers" (1988)

Das Spiel mit den sozialen Gruppierungen wird in der bitterbösen Komödie „Heathers" auf die Spitze getrieben. Hier haben die angesagten High School-Mädchen sogar alle den gleichen Namen, nämlich Heather. Zu ihnen gehört aber auch die zurückhaltende Veronica (Winona Ryder), der die Arroganz ihrer Freundinnen so gar nicht gefällt. Deshalb fühlt sie sich zunehmend unwohl, Teil des tyrannischen Quartetts zu sein.

Winona Ryder
© Savoy Film

Um die Schikanen der Heathers zu beenden, schließt sich Veronica mit dem rebellischen J. D. (Christian Slater) zusammen, der geradezu mörderische Pläne entwickelt. Bald stapeln sich die Leichen und Veronica hat ganz andere Probleme als fiese Mitschülerinnen. Der Film besticht mit rabenschwarzem Humor und eindrucksvollen Darstellern. Zudem wirkt er heute aufgrund seiner drastischen Thematik leider erstaunlich aktuell. Unbedingt ansehen!

IMDb-Wertung: 7,3

Christian Slater und Winona Ryder
© Savoy Film

Platz #5: „10 Dinge, die ich an Dir hasse" (1999)

Auch wenn der Titel etwas anderes suggeriert, in „10 Dinge, die ich an Dir hasse" geht es vor allem um die Liebe. Der Film basiert auf dem Theaterstück „Der Widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare und bedeutete für Stars wie Heath Ledger, Joseph Gordon-Levitt und Julia Stiles damals den Karrieredurchbruch. Aber auch der Rest der Besetzung ist in diesem witzigen Werk glänzend aufgelegt.

Die Darsteller aus 10 Dinge, die ich an Dir hasse
© Walt Disney

Mit einfallsreichen Dialogen und einer temporeichen Geschichte mauserte sich die High School-Komödie zum Liebling vieler Filmfans. Vor allem eine Szene bleibt bis heute in Erinnerung: Der Draufgänger Patrick singt seiner Angebeteten ein Ständchen im Stadion der Schule. Der viel zu früh verstorbene Heath Ledger macht daraus eine charmante und witzige Performance, die immer wieder aufs Neue begeistert.

IMDb-Wertung: 7,3

Heath Ledger
© Walt Disney

Platz #4: „The Edge of Seventeen" (2016)

Eigentlich könnte für die 17-jährige Nadine doch alles perfekt sein. Sie ist clever, hübsch und pflegt seit Kindertagen eine wunderbare Freundschaft. Doch trotzdem fühlt sich die Teenagerin oft missverstanden und so gar nicht wohl in ihrer Haut. Ständig scheint alles gegen sie zu laufen, was umso schwieriger zu verkraften ist, wenn man sich wie sie gerade an der Schwelle zum Erwachsensein befindet.

Hailee Steinfeld
© Sony Pictures

Hailee Steinfeld verkörpert Nadine mit sichtlicher Spielfreude und schafft es, ihre Figur trotz ausgeprägtem Sarkasmus jederzeit sympathisch wirken zu lassen. Eine Golden Globe-Nominierung war der Lohn für diese Leistung. Wie sie sich mit ihrem Kollegen Woody Harrelson, der ihren Geschichtslehrer mimt, gegenseitig die Bälle zuspielt, ist großartig und zaubert uns ein Schmunzeln ins Gesicht. Teenager-Komödien wie „The Edge of Seventeen" sind eine Wohltat, von denen es gerne mehr geben dürfte.

Auch interessant: Hailee Steinfeld als eine von 11 Frauen, denen die Zukunft in Hollywood gehört

IMDb-Wertung: 7,4

 

Platz #3: „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" (2010)

„Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" ist wohl eine der außergewöhnlichsten und schrillsten Komödien der letzten Jahre. Dies könnte daran liegen, dass der Film auf einer ebenso verrückten Graphic Novel basiert. Es geht um den titelgebenden Scott Pilgrim (Michael Cera), der sich in die punkige Ramona verliebt. Um sie für sich gewinnen zu können, muss er allerdings ihre 7 Ex-Freunde im Kampf besiegen.

Michael Cera
© Universal Pictures

Der im Videospielstil gefilmte Spaß ist hoffnungslos albern und durchgeknallt, besitzt aber einen ganz eigenen Charme. Die abgedrehte Welt, in der Scott lebt, steckt voller popkultureller Referenzen und toller Musik. Da verzeiht man gerne, dass man der teils konfusen Handlung nicht immer folgen kann. Am Ende ist das auch egal, denn faszinierend ist „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" allemal.

IMDb-Wertung: 7,5

 

Platz #2: „Juno" (2007)

Michael Cera, zum Zweiten! Hier spielt er allerdings nur die Nebenrolle an der Seite der wunderbar charismatischen Ellen Page als Protagonistin „Juno". Diese ist gerade erst 16, als sie von ihrem Freund Paulie Bleeker schwanger wird. Ein Schock, den sowohl sie als auch ihre Eltern und Freunde erst einmal verdauen müssen.

Ellen Page
© 20th Century Fox

Die darauf folgende Suche nach den passenden Adoptiveltern wird zu einer nachdenklichen, witzigen und berührenden Reise, der wir als Zuschauer nur zu gerne folgen. Das geistreiche Drehbuch wurde mit einem Oscar ausgezeichnet, während der Film selbst, Hauptdarstellerin Ellen Page und Regisseur Jason Reitman immerhin für einen Goldjungen nominiert wurden. „Juno" ist ein herzerwärmender Film voller magischer Momente.

IMDb-Wertung: 7,5

 

Platz #1: „Superbad" (2007)

Und Michael Cera zum Dritten! In „Superbad" glänzt er einmal mehr in seiner Paraderolle als schüchterner, sympathischer und leicht trotteliger Außenseiter. Für den Film stand er u. a. mit Jonah Hill vor der Kamera. Beide geben ein brüllend komisches Duo als High School-Schüler ab, die endlich bei den von ihnen angehimmelten Mädchen landen wollen.

Jonah Hill und Michael Cera
© Sony Pictures

„Superbad" steckt voller witziger Einfälle, spart nicht mit vulgärer Aussprache und hat definitiv das Herz am rechten Fleck. Die Drehbuchautoren Seth Rogen und Evan Goldberg wollten mit der Komödie eine Hommage an ihre eigene Schulzeit auf die Leinwand bringen, was ihnen auf die bestmögliche Weise gelungen ist. Nicht von ungefähr tragen die beiden Hauptcharaktere auch ihre Vornamen. Der Film zeigt, dass für Jugendliche Liebe, Sex und Partys die alles beherrschenden Themen sind, weshalb er trotz einiger wahnwitziger Szenen immer authentisch bleibt. Denn auch hormongesteuerte Teenager können liebenswert sein.

IMDb-Wertung: 7,6

Emma Stone und Jonah Hill
© Sony Pictures

Liebenswert sind auch die Protagonisten Roxy, Cyril und Rick in DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT. Der von der Kritik gefeierte Film läuft jetzt auch in einem Kino in deiner Nähe.

ALLE SPIELZEITEN HIER KLICKEN

Möchtest du DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT im Kino sehen? 

Folge uns auch auf Facebook, Instagram und YouTube.

DIESEN ARTIKEL WEITERLEITEN