Paris kann warten

3. Gang: Crème brûlée au chocolat

Dieses unwiderstehliche Dessert bildet den Abschluss unseres cineastischen 3-Gänge-Menüs zu Eleanor Coppolas kulinarischem Regiedebüt PARIS KANN WARTEN.

Starköchin Maria Sinskey ließ sich anlässlich des Kinostarts von PARIS KANN WARTEN vom Flair der französischen Küche inspirieren und kreierte drei Rezepte zum Film. Als ersten Gang servierten wir „Rote Meerbarbe an Kartoffeln und Estragonsoße" Hier klicken zum Nachlesen. Als zweiter Gang folgte „Lammrücken an einem Garten mit Mischgemüse“. Das Rezept kann man mit einem Klick Hier nachlesen. Und in diesem Artikel widmen wir uns der süßesten Verlockung seit es Schokolade gibt: „Crème brûlée au chocolat“. Denn Schokolade spendiert dem Klassiker der Vanillecrèmes eine luxuriöse Note.

„Schuldgefühle sind schlecht für die Verdauung."
(Jacques in PARIS KANN WARTEN)

Zutaten (für 8 Auflaufförmchen)

2 Tassen Schlagsahne

½ Tasse Vollmilch

1 Vanilleschote, gespalten und ausgeschabt

6 große Eigelb

3/4 Tasse brauner Zucker

½ Teelöffel Salz

225g dunkle Schokolade (68% Cacao), geschmolzen und warm gehalten

8 Esslöffel feiner Zucker

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 8 Auflaufförmchen für ca. 170g bereit stellen.

  2. Milch, Schlagsahne und Vanilleschote in einem mittelgroßen Topf zum Köcheln bringen. Die Hitze abschalten und den Inhalt mit einem Deckel warm halten.

  3. Das Eigelb, den braunen Zucker und das Salz in einer großen Schüssel miteinander verquirlen. Die heiße Milch schluckweise über die Eier gießen und dabei weiter miteinander verquirlen. Die geschmolzene Schokolade unterrühren bis alles gründlich miteinander verbunden ist. In einen größeren Krug abseihen und die Luftblasen an der Oberfläche mit einer Schöpfkelle abschöpfen.

  4. Die Vanillecrème in die Auflaufförmchen gießen. Das Ofengitter halb heraus ziehen, eine Pfanne darauf stellen, die Auflaufförmchen mit etwas Abstand zueinander darin platzieren und sehr heißes Wasser in die Pfanne gießen, bis das Wasser etwa 3/4 der Höhe der Auflaufförmchen erreicht hat. Vorsicht: In die Vanillecrème darf kein Wasser kommen! Das Gitter vorsichtig in den Ofen zurück schieben, sodass das Wasser nicht überschwappt. Die Auflaufförmchen mit Alufolie bedecken.

  5. Für 50 bis 55 Minuten backen. Wenn man die Auflaufförmchen vorsichtig rüttelt, sollte in der Mitte noch eine etwa groschengroße Fläche flüssig bleiben.

  6. Die Auflaufförmchen aus dem Wasserbad holen, unabgedeckt in den Kühlschrank stellen und über Nacht ruhen lassen. Bei weiterer Kühlung abdecken, um eine Kondensation an der Oberfläche zu vermeiden.

  7. Die Crème kann jetzt serviert werden. Als Variante wird empfohlen, einen Esslöffel feinen Zucker über jedes Auflaufförmchen zu streuen und dann mit einem Flambiergerät für eine Minute zu karamelisieren. Alternativ kann auch ein Butanbrenner verwendet werden.

Weitere kulinarische Inspirationen gibt es aktuell im Kino mit dem zauberhaften PARIS KANN WARTEN.

Alle Spielzeiten hier klicken!

Dort erfahren wir auch, was hinter dieser köstlichen Nachspeise mit dem erotischen Namen „Nippel der Venus" steckt :)

Maria Sinskey

Im Bundesstaat New York geboren und aufgewachsen, entschied sich Maria Helm Sinskey nach einem Englischstudium und einer kurzen Karriere in der Werbung für das Kochen. 1987 schloss sie an der California Culinary Academy ab, bildete sich an einer Konditorschule in Dänemark weiter, arbeitete in verschiedenen Sternerestaurants in Frankreich, bereiste Italien und merkte, dass das Leben gut war, sehr gut sogar. Nach ihrer Rückkehr in die USA sammelte sie fleißig Auszeichnungen, wurde 1996 vom Food & Wine Magazine, vom San Francisco Magazine und dem SF Chronicle zum besten Newcomer des Jahres gekürt und hatte viele Auftritte im US-Fernsehen. Heutzutage kocht sie im Weingut ihres Mannes, Robert Sinskey Vineyards, unterrichtet, schreibt Kochbücher wie „Küchenglück: Rezepte und Ideen für die ganze Familie“ und erzieht ihre beiden Kinder.

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Bildrechte: Jonathan Garnier

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