JACKIE

7 Karrierehighlights von JACKIE-Star Natalie Portman

Natalie Portman ist gerade einmal 35 Jahre alt und hat schon eine beachtliche Karriere hingelegt. Entdeckt wurde sie im Alter von 11 Jahren in einer Pizzeria und kam so früh zur Schauspielerei. Doch anders als so viele Kinderstars schaffte es Portman, sich auch als Erwachsene in Hollywood zu etablieren.

Von der Auftragskiller-Anwärterin in "Léon - Der Profi" bis zur First Lady im berührenden Drama JACKIE: Hier sind 7 Karrierehighlights von Natalie Portman.

Frühreife Göre: Mathilda in „Léon - Der Profi" (1994)

Mit 11 Jahren setzte sich Natalie Portman gegen 2.000 Bewerber für die Rolle der Mathilda in Luc Bessons Kultfilm „Léon - Der Profi" durch. Ihre Eltern waren zunächst geschockt von dem Drehbuch, denn die Hauptfigur ist wahrlich kein Kind von Traurigkeit.

Mathilda raucht, trinkt, verliebt sich in einen erwachsenen Mann und will Auftragskillerin werden.

Doch Portman war so überzeugt von dem Film, dass sie sich durchsetzen konnte. Glücklicherweise, denn ihre Darstellung ging um die Welt und schon bald flogen der jungen Schauspielerin zahlreiche Angebote zu.

Kampflustige Prinzessin: Amidala in Star Wars: Episode I - III (1999-2005)

Zugegeben: Episode I - III gehören bei den Star Wars-Fans eher selten zu den Lieblingsfilmen der Reihe. Trotzdem war Portmans Darstellung der Senatorin Padmé Amidala in den drei Teilen ein besonderer Meilenstein ihrer Karriere. Die Filme wurden weltweit zu Megablockbustern, verhalfen mit ihrer kunterbunten Welt einer völlig neuen Generation zu einem Zugang ins Star Wars-Universum und Natalie Portman zum großen Durchbruch im Mainstream-Kino.

Notorische Lügnerin: Sam in „Garden State" (2004)

Auch wenn Natalie Portman den Sprung zu den großen Produktionen geschafft hatte, war sie weiterhin auch an kleineren Indie-Filmen interessiert. So kam es, dass sie die Rolle der zwanghaften Lügnerin Sam in „Garden State" übernahm. Scrubs-Star Zach Braff, aus dessen Feder der Film stammt und der auch selbst die Hauptrolle übernahm, schrieb das Drehbuch im College und sendete es an Portman, in dem Glauben, sie würde sich sowieso nicht für den Film interessieren. Diese war aber so begeistert von der Geschichte, dass sie sofort zusagte und eine unvergessliche Performance auf die Leinwand zauberte.

Stripperin mit Herz: Alice in „Hautnah" (2004)

Angelehnt an ein Theaterstück von Patrick Marber erschien 2004 „Hautnah", in dem Natalie Portman die Stripperin Alice darstellt, wofür sie mit einer Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin bedacht wurde. In dem Beziehungs-Drama schaffte es Portman sich mit ihrer einfühlsamen Darbietung von ihren berühmten Kollegen Julia Roberts, Jude Law und Clive Owen abzuheben und überzeugte auch die Kritiker.

Mutige Revolutionärin: Evey in „V wie Vendetta" (2005)

Eine der drastischsten Rollen ihrer bisherigen Karriere war wohl die der Evey Hammond in dem von den Wachowski-Geschwistern produzierten Film „V wie Vendetta". Vor laufender Kamera ließ sich Natalie Portman dafür die Haare abrasieren.

Die Comic-Verfilmung spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die Figur Evey von dem mysteriösen V (Hugo Weaving) auf eine Revolution vorbereitet wird. Portman konnte sich beim Casting gegen namhafte Schauspielkolleginnen wie Keira Knightley, Scarlett Johansson und Bryce Dallas Howard durchsetzen und gehörte damit offiziell zur etablierten Schauspielriege.

Herausfordernde Doppelrolle: Inés und Alicia in GOYAS GEISTER (2006)

In dem historischen Filmdrama GOYAS GEISTER wird die Geschichte des spanischen Malers Francisco de Goya und seiner Muse Inés, gespielt von Natalie Portman, zu Zeiten der Spanischen Inquisition erzählt. Inés wird von Pater Lorenzo Casamares (Javier Bardem) verhaftet und wegen Ketzerei gefoltert und vergewaltigt. Sie kann nur durch einen Hinterhalt entkommen. Doch 15 Jahre später kehrt Lorenzo zurück nach Spanien und hat es jetzt auf ihre Tochter Alicia (auch gespielt von Natalie Portman) abgesehen. Portmans beeindruckende Schauspielleistung und die gespenstisch in Szene gesetzten, geschichtlichen Ereignisse, die nicht von ungefähr an die Bilder Goyas erinnern, machen diesen Film zu einem besonderen Highlight ihrer Karriere.

Prima Ballerina: Nina in „Black Swan" (2010)

Mit Darren Aronofskys „Black Swan" konnte Natalie Portman endlich den lang ersehnten Oscar als Beste Hauptdarstellerin nach Hause holen. Zurecht, denn für diesen Film legte sie sich ganz besonders ins Zeug: 10 Kilo nahm die bereits schlanke Schauspielerin ab, um wie eine echte Ballerina auszusehen. Daneben nahm sie ein Jahr lang Tanzunterricht, wovon sie 7 Monate selbst finanzierte. So konnte sie laut Regisseur 111 der 139 Tanzszenen selbst tanzen. Die Presse bejubelte den Einsatz der Schauspielerin und ihre unheimliche Performance als Ballerina Nina, die am Konkurrenzdruck des Showbiz zu zerbrechen droht.

First Lady: Jackie Kennedy in JACKIE (2017)

„Gespenstisch ähnlich" komme laut FAZ Natalie Portman der ehemaligen First Lady Jackie Kennedy. Kein Wunder! Es ist schließlich Natalie Portman, die sich bislang jeder ihrer Figuren mit vollem Körpereinsatz annahm. Erzählt wird die Geschichte der Frau hinter der Fassade der First Lady, die noch tief geschockt und traumatisiert von der Ermordung ihres Mannes alles daran setzt, dessen Vermächtnis zu bewahren.

Portman bereitete sich penibel auf die Rolle vor und studierte ausgiebig den Gang und die Sprechweise der jungen Jackie Kennedy.

Mit einschlagendem Erfolg: In der Presse wird sie bejubelt und spätestens nach ihrer Oscarnominierung darf jetzt auch offiziell und berechtigter Weise auf einen Academy Award spekuliert werden, wie man hier ausführlicher nachlesen kann.

Von Portmans Glanzleistung kann sich jetzt auch endlich jeder selbst überzeugen!

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