Der Stern von Indien

Darum ist DER STERN VON INDIEN einen Kinobesuch wert

DER STERN VON INDIEN läuft aktuell im Kino und gehört mit seinen opulenten Bildern einfach auf die große Leinwand. Wir sagen dir, warum der neue Film von „Kick it like Beckham"-Regisseurin Gurinder Chadha unbedingt einen Kinobesuch wert ist...

Schon die Vorschau von DER STERN VON INDIEN verspricht einiges - eine spannende Geschichtsstunde vor exotischer Kulisse, aber auch eine emotionale Achterbahnfahrt. Die Musik, das Setting und last but not least Hugh Bonneville als britischer Lord werden auch Fans der Serie „Downton Abbey" auf ihre Kosten kommen lassen. Aber nicht nur die. Unter dem Trailer findest du gleich 8 überzeugende Argumente...


1. Indien feiert 70 Jahre Unabhängigkeit

Am 15. August 2017, also nur 5 Tage nach Kinostart, jähren sich die Ereignisse aus DER STERN VON INDIEN zum 70. Mal. Es ist der indische Unabhängigkeitstag, der mit dem Hissen der Nationalflagge, der Verteilung von Süßigkeiten und Wettkämpfen im Drachenfliegen begangen wird. Doch im Film erleben wir die Geburtsstunde gleich zweier neuer Staaten - Indien und Pakistan.

Die Pakistani begehen ihren Unabhängigkeitstag schon einen Tag vor den Indern. Vor 70 Jahren sorgte die Spaltung für bürgerkriegsähnliche Tumulte, bei denen etwa eine Million Menschen ihr Leben verloren. Regisseurin Gurinder Chadha kämpft mit ihrem Film also gegen das Vergessen. Im Artikel „Indien 1947: Keine Sternstunde für das britische Empire“ findest du dazu weitere Hintergrundinformationen.

2. Die beeindruckenden Darsteller

Besondere Freude an DER STERN VON INDIEN bereiten die Darsteller, die allesamt eine hervorragende Leistung abliefern. Angefangen bei Hugh Bonneville („Downton Abbey“) als Lord Louis Mountbatten...

... über Gillian Anderson („Akte X“) als dessen Ehefrau Edwina...

... bis hin zu Theater- und Filmlegende Michael Gambon („Harry Potter“) als Stabschef Hastings Ismay.

Aber auch die weniger bekannten Akteure wie der Inder Neeraj Kabi, der als Mahatma Gandhi zu sehen ist, sind absolut überzeugend in ihren Rollen.

3. Es darf auch gelacht werden...

Bei aller Ernsthaftigkeit des Themas gibt es auch witzige Szenen. Regisseurin Gurinder Chadha unterfüttert ihr Drama mit dem für sie typischen Humor, der vor allem aus dem Clash zweier Kulturen entspringt. Wie in dieser Szene, in der die britischen Ladies auf den Geschmack von Hundefutter kommen. Sehr zur Verwunderung ihrer indischen Diener.

4. Ein Film für Romantiker

Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz in DER STERN VON INDIEN. Zwischen dem Hindu Jeet Kumar (Manish Dayal) und der Muslima Aalia (Huma Qureshi) entspinnt sich eine zarte Romanze, nachdem beide im Königspalast überraschend als Diener wieder aufeinander treffen. Allerdings müssen sie ihre Beziehung geheim halten, da sie aufgrund ihrer unterschiedlichen Religionen nicht zusammen sein dürfen. Ein Schicksal, das sich durch die Teilung des Landes zu verschlimmern droht. Wie werden die Liebenden mit dieser unüberwindbaren Hürde umgehen?

Die beiden Charaktere mögen fiktiv sein, aber Regisseurin Gurinder Chadha ließ sich von ihren Großeltern inspirieren, die die eskalierenden Konflikte im Jahr 1947 am eigenen Leib erfahren mussten.

5. Mit Grüßen aus Bollywood

Zwar ist DER STERN VON INDIEN in erster Linie ein Historiendrama und kein Bollywood-Streifen, aber getanzt und gesungen wird auch hier. Wie im folgenden Filmausschnitt, der direkt aus den Produktionsstudios des indischen Subkontinents stammen könnte.

6. Eine wahre Geschichte

DER STERN VON INDIEN nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und präsentiert die so realen wie komplizierten Umstände, mit denen sich die Bevölkerung Indiens, aber auch Vizekönig Lord Louis Mountbatten (Hugh Bonneville) damals konfrontiert sahen. Der Film offenbart sowohl die Hoffnungen und Träume als auch die Ängste und Sorgen des indischen Volkes und beruft sich dabei auf historische Fakten.

Manche Schritte bis zur Teilung Indiens würden fast schon kurios anmuten, wie der folgende Filmausschnitt zeigt. Wären nicht Millionen menschlicher Schicksale unmittelbar mit diesem Wahnsinn verknüpft...

Wie nah sich Regisseurin Gurinder Chadha an die wahren Begebenheiten hielt, kannst du hier nachlesen.

7. Erweiterung des Weltbilds

Doch lernen wir durch den Film nicht nur mehr über die Geschichte Indiens. Der Kinobesucher entwickelt auch ein besseres Verständnis für die heutige Situation des Landes, das immer noch mit zahlreichen politischen und religiösen Problemen zu kämpfen hat. Der bis heute nicht beigelegte Kaschmir-Konflikt zwischen Indien und Pakistan, der schon unzählige Todesopfer forderte, trägt seinen Ursprung in jenen blutigen Unruhen des Jahres 1947.

8. Dieser Film rührte das Berlinale-Publikum zu Tränen

Spätestens die tollen Kritiken zum Film sollten letzte Zweifler überzeugen. Hier fallen Adjektive wie „bildgewaltig“, „sinnlich“ oder „bewegend“. PROGRAMMKINO.DE meint, Regisseurin Gurinder Chadh sei ein „ungemein politischer, aktueller Film gelungen.“ und die BRIGITTE schreibt:

„Man folgt der Geschichte gespannt und mit echter Anteilnahme, bekommt ordentlich was zu gucken (Dekor! Kostüme!) und hat am Ende Dinge gelernt, die man vorher noch nicht wusste – das ist ganz schön viel für einen einzigen Film.“

Nur ein Ausschnitt von dem, was dich in DER STERN VON INDIEN erwartet. Einen ausführlichen Pressespiegel findest du in den nächsten Tagen auf unserer Seite.

Bist du auf den Geschmack gekommen? Dann lass dich jetzt nach Südasien entführen und erlebe DER STERN VON INDIEN.

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