Bad Moms 2

Das sind die coolsten Mütter der Filmgeschichte

Mütter sind immer für ihre Kinder da, ob in guten oder schwierigen Zeiten. Mütter geben uns die Liebe und den Rückhalt, die natürlich jeder Mensch braucht. Auch dem Kino verdanken wir viele ikonische Mutterfiguren. Ihnen sei dieser Artikel gewidmet.

Von der eifrigen Übermutti oder der vorlauten Spaßkanone bis hin zu den viel zu coolen Müttern, die es in Wirklichkeit kaum geben kann und die wir uns trotzdem manchmal gewünscht haben, wenn die eigene Mutter genervt hat, ist in der folgenden Liste alles dabei. Diese Kino-Mütter bleiben uns in ewiger Erinnerung. Neben unseren eigenen natürlich ;-)

Die Party-Mütter - Mila Kunis, Kristen Bell und Kathryn Hahn in BAD MOMS

Im Club der BAD MOMS haben nur coole Mütter Platz. Das machen Amy (Mila Kunis), Kiki (Kristen Bell) und Carla (Kathryn Hahn) ziemlich schnell klar. Wo die drei Powerfrauen auftauchen, verabschieden sich Langeweile und Spießigkeit.

Als ihnen das Wasser bis zum Hals steht, beschließt das Trio einfach, ab sofort ganz bewusst dem Pflichtbewusstsein Adieu zu sagen und stattdessen mal ordentlich die Sau rauszulassen. Zur großen Freude für das Kinopublikum...

 

Die drei Damen treten ab jetzt im Kino zur zweiten Runde an.

In BAD MOMS 2 zeigen sie dem Weihnachtstrubel den Mittelfinger und feiern das Fest in ihrem typisch wild-chaotischen Stil... bis ihre eigenen Mütter plötzlich vor der Tür stehen.

Die fürsorgliche Mutter - Sally Field in „Forrest Gump“ (1994)

Allen widrigen Umständen zum Trotz gelingt der stolzen und hingebungsvollen Mrs. Gump das Unglaubliche. Sie erzieht ihren geistig behinderten Sohn Forrest (Tom Hanks) zu einem jungen Mann, der sein großes Potenzial auszunutzen weiß und zu einem weltberühmten Allroundtalent heranwächst.

© Paramount

Sally Field begeistert in dem sechsfach oscarprämierten Meisterwerk als sensible Mutter, die ihrem Sohn von Beginn an deutlich macht, dass er genauso viel wert ist wie alle anderen Menschen. Sie unterstützt Forrest, wo sie nur kann und gibt ihm das, was er am dringendsten braucht: Jede Menge Mutterliebe.

© Paramount

Die Power-Mutter - Sandra Bullock in „Blind Side - Die große Chance“ (2009)

Resolut und selbstbewusst tritt sie in der Öffentlichkeit auf - die von Sandra Bullock gespielte Innenarchitektin Leigh Anne Tuohy. Als diese den mittellosen Teenager Mike (Quinton Aaron) trifft, zeigt sich aber auch ihr großes Herz: Sie nimmt den hoch gewachsenen Jungen bei sich auf und wird wenig später zu dessen Vormund.

© Warner Bros.

Die wahre Geschichte einer mutigen und selbstlosen Familienmutter, die einem obdachlosen Schüler den Weg zum Profi-Footballspieler ebnet, wurde grandios verfilmt und brachte Hauptdarstellerin Sandra Bullock einen verdienten Oscar ein. Ungeachtet der verachtenden Kommentare und zweifelnden Blicke der weißen Oberschicht, bietet Leigh Anne einem wildfremden Menschen ein Zuhause und punktet dadurch auf allen Ebenen.

 

Die taffe Mutter - Jodie Foster in „Panic Room“ (2002)

Was würdest du tun, wenn plötzlich drei Kriminelle in dein Haus einbrechen und dir und deiner Tochter ans Leder wollen? Meg Altman (Jodie Foster) handelt in „Panic Room“ ganz instinktiv und entpuppt sich dabei schnell als clevere und heldenhafte Supermutter.

© Sony Pictures

Zwar kann sie sich und ihre Tochter Sarah (Kristen Stewart) in den titelgebenden Panikraum retten, leider ist dies jedoch genau der Ort, an den die drei Einbrecher gelangen wollen. Mit jeder Menge Hirn- und Körpereinsatz weiß sich Meg allerdings zu wehren und lässt uns als Zuschauer gleichzeitig jubeln und mitfiebern. Bei solch einer Mutter fühlt sich jeder sicher!

© Sony Pictures

Die zauberhafte Mutter - Julie Walters in der „Harry Potter“-Reihe

Eine Mutter, die 7 Kinder liebevoll großzieht, hat schon grundsätzlich einen Orden verdient. Wenn es sich dabei auch noch um 7 heranwachsende Zauberer handelt, kann ihr gar nicht genug Respekt entgegen gebracht werden. Dies trifft nämlich auf die herzensgute Molly Weasley zu, die in 7 von 8 Filmen der „Harry Potter“-Reihe von der britischen Schauspielerin Julie Walters verkörpert wurde.

© Warner Bros.

Mrs. Weasley kann durchaus als die gute Seele des Harry Potter-Epos bezeichnet werden. Sie ist nämlich nicht nur für ihre Kinder, sondern auch für Harry (Daniel Radcliffe) und alle anderen Mitmenschen da, die ihre Hilfe benötigen. Zudem kommt in Notsituationen auch ihre kämpferische Seite zum Vorschein. Wenn es um ihre Familie geht, sollte sich ihr dann besser niemand in den Weg stellen.

© Warner Bros.

Die singende Mutter - Meryl Streep in „Mamma Mia!“ (2008)

Ein wahrhaft sonniges Gemüt besitzt Meryl Streeps Donna im Musical „Mamma Mia!“. Tanzend und singend bewegt sie sich fast durch den kompletten Film und muss sich dabei auch noch mit den drei potenziellen Vätern ihrer heiratswilligen Tochter (Amanda Seyfried) herumschlagen.

© Universal

Ihre lässig-lockere Art ist so unwiderstehlich, dass man ihr ihre Fehler der Vergangenheit unmittelbar verzeiht. Nichtsdestotrotz steht ihre Tochter für Donna an erster Stelle. Wer hätte nicht gerne eine Mutter, die weise Ratschläge durch schwungvolle 70er-Jahre-Songs vermittelt? Da sind selbst solch schrill-bunte Kostüme nicht mehr peinlich.

© Universal

Schauspielerin Christine Baranski, hier ganz vorn im Bild, spielt in BAD MOMS 2 übrigens die Mutter von Mila Kunis. Auch ihre Rolle wird in Erinnerung bleiben.

Auch interessant: Das sind die Mütter von Mila Kunis, Kathryn Hahn und Kristen Bell

Die „Keine Regeln“-Mutter - Amy Poehler in „Girls Club - Vorsicht bissig!“ (2004)

Okay, man könnte es natürlich auch als verantwortungslos bezeichnen, was Mrs. George (Amy Poehler) in „Girls Club“ veranstaltet. Schließlich lässt sie ihrer Tochter Regina (Rachel McAdams) und deren Freundinnen so einiges durchgehen - Hauptsache, sie haben Spaß!

© Paramount

Es ist natürlich auch unglaublich witzig, wenn sie den Teenagern Cocktails im Kinderzimmer serviert und sich über den neuesten Klatsch und Tratsch unterhalten will. Das Ganze ist ehrlicherweise nur ein verzweifelter Versuch, sich selbst wieder jung zu fühlen. Doch je öfter sich Mrs. George daneben benimmt, desto liebenswerter wird sie im Film.

© Paramount

Die morbide Mutter - Anjelica Huston in „Die Addams Family“ (1991)

Optisch gibt Oscarpreisträgerin Anjelica Huston in der Gruselkomödie „Die Addams Family“ ein eher unheimliches Bild ab. Hinter der dunkel-grotesken Fassade von Morticia Addams steckt jedoch ein weicher Kern. In ihrer recht ungewöhnlichen Familie übernimmt sie als besonnene Mutter die Aufgabe des Ruhepols und strahlt damit ein Gefühl von höchster Mutterkompetenz aus.

© Paramount

Sie wäre jedoch keine echte Addams, wenn sie ihre 3 Kinder nicht gelegentlich von der Leine lassen würde. Morticia will natürlich nur das Beste für ihre Sprösslinge, trifft dabei aber auch mal eine schlechte Entscheidung. So wie in der Fortsetzung „Die Addams Family in verrückter Tradition“ (1993), in der sie ihren jüngsten Sohn Pubert in die Obhut einer ziemlich mörderischen Nanny (Joan Cusack) gibt.

 

Huston erhielt übrigens für ihre Darstellung der Morticia für beide Filmen jeweils eine Golden-Globe-Nominierung.

Die Chaos-Mutter - Kirstie Alley in „Kuck mal, wer da spricht!“ (1989)

Als die Buchhalterin Mollie (Kirstie Alley) erfährt, dass sie von dem verheirateten Geschäftsmann Albert (George Segal) schwanger ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Die chaotische Frau ist mit der Situation heillos überfordert und kann sich zudem mit der einhergehenden Gewichtszunahme wenig anfreunden.

© Sony Pictures

Die Verzweiflung ändert sich zunächst auch nicht, als schließlich ihr Sohn Mikey geboren wird. Umso beeindruckender ist es dann aber, wie sich Mollie allmählich immer mehr in die Rolle der Mutter einfügt - auch mit Hilfe des forschen Taxifahrers James (John Travolta). In der Fortsetzung „Kuck mal, wer da spricht 2“ (1990) sind die beiden dann sogar verheiratet und meistern das Leben mit zwei kleinen Kindern in gewohnt verrückt-unkonventioneller Manier.

© Sony Pictures

Die gute Stiefmutter - Allison Janney in „Juno“ (2007)

Die Figur der Bren MacGuff in „Juno“ könnte direkt aus dem Leben gegriffen sein. Obwohl sie es als Stiefmutter der titelgebenden Teenagerin nicht immer einfach hat, von dieser gemocht zu werden, bemüht sie sich nach allen Kräften. Als Juno (Ellen Page) mit 16 Jahren schwanger wird, stellt sich Bren sogar als eine der wichtigsten Stützen ihrer Stieftochter heraus.

© 20th Century Fox

Quasi das komplette Gegenstück dieser Rolle verkörperte Allison Janney nur zwei Jahre später in der Komödie AWAY WE GO. Als laute und proletenhafte Lily nimmt sie überhaupt kein Blatt vor den Mund und wirkt auch sonst nicht gerade wie die Fürsorge in Person. Einen kurzen Eindruck ihrer verbalen Entgleisungen bietet schon der Trailer zum Film.

 

Das Mutter-Doppelpack - Annette Bening und Julianne Moore in „The Kids Are All Right“ (2010)

Die Schauspielerinnen Annette Bening und Julianne Moore überzeugen in dieser Tragikomödie als lesbisches Ehepaar Nic und Jules. Die beiden Frauen sind dank eines Samenspenders Mütter von zwei Kindern. Den Problemen und Sorgen dieser begegnen Nic und Jules mit großer Aufgeschlossenheit, Verständnis und reichlich Humor.

© Universal

Selbst als das geregelte Leben der harmonischen Familie durch das Auftauchen des Spenders Paul (Mark Ruffalo) aus den Fugen gerät, werfen die beiden Mütter ihre Überzeugungen nicht über Bord und beweisen emotionale Stärke. Den fehlenden Vater im Haus kompensieren sie mit dem unbändigen Willen, ihre Kinder zu guten und toleranten Menschen zu erziehen. Ein tolles Duo!

 

Die geballte Ladung Mutter-Power kannst du jetzt mit BAD MOMS 2 erleben.

 

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