Das schönste Mädchen der Welt

Die 11 besten Filme über die erste große Liebe

Ryan Gosling und Rachel McAdams

Sie kann wunderschön und grausam zugleich sein, uns zum Lachen und zum Weinen bringen und uns in jedem Alter erwischen: Die erste große Liebe. Und das nicht nur im wahren Leben, sondern besonders auch im Kino...

So wie in der deutschen Liebeskomödie DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT, die aktuell auch in einem Kino in deiner Nähe läuft.

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Darin verliebt sich der 17-jährige Außenseiter Cyril (Aaron Hilmer) Hals über Kopf in seine süße Mitschülerin Roxy (Luna Wedler).

Robert vom TOBIS Filmclub outet sich in seinem neuen Video deshalb als wahrer Romantiker und präsentiert die 5 besten Filme über die erste große Liebe. Wir haben das Ganze etwas aufgestockt und mit Hilfe der Online-Filmdatenbank IMDb auf eine ultimative Top 11 erweitert, die du direkt unter Roberts Video findest.

 

Platz #11: MOONRISE KINGDOM (2012)

Die erste große Sommercamp-Liebe. Regisseur Wes Anderson inszenierte 2012 mit MOONRISE KINGDOM eine filmische Ode an diese aufregende und unschuldige Phase im Leben. Seine 12-jährigen Protagonisten Suzy (Kara Hayward) und Sam (Jared Gilman) verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und wollen gemeinsam durchbrennen. Damit versetzen sie nicht nur Sams Pfadfinderlager, sondern gleich eine ganze Insel in helle Aufruhr.

Kara Hayward und Jared Gilman

Wes Anderson spickte die zu Herzen gehende Geschichte mit seinem typisch eigenwilligen Humor und charakteristischer Bildsprache. Zudem holte er einmal mehr eine ganze Reihe namhafter Stars (u. a. Bruce Willis, Bill Murray, Frances McDormand) vor die Kamera, was seine Komödie zu einem echten Erlebnis macht. Die Liebe zwischen den heranwachsenden Ausreißern verkommt unter seiner Regie nicht zum billigen Witz, sondern wird jederzeit ernst genommen. Dafür gab es verdientermaßen eine Oscarnominierung für das beste Originaldrehbuch.

IMDb-Wertung: 7,8

 

Platz #10: „Titanic" (1997)

Eigentlich muss man zu diesem Film nicht mehr viel sagen, denn wohl so gut wie jeder hat ihn schon gesehen. „Titanic" eroberte Ende der 1990er-Jahre die Kinokassen samt Zuschauerherzen im Sturm und ist bis heute der zweiterfolgreichste Film aller Zeiten. Dies lag nicht zuletzt an der zwar kitschigen, aber dennoch wunderschönen Liebesgeschichte zwischen der wohlhabenden Rose (Kate Winslet) und dem mittellosen Jack (Leonardo DiCaprio), die sich auf der titelgebenden Titanic abspielt.

Kate Winslet und Leonardo DiCaprio
© 20th Century Fox

Regisseur James Cameron schuf ein bildgewaltiges Meisterwerk, das insgesamt unglaubliche 11 Oscars gewann und seine beiden Hauptdarsteller zu absoluten Superstars des Kinos machte. Noch heute gehören viele Szenen des Dramas - einschließlich der Filmmusik - zu den legendärsten Momenten der Filmgeschichte. Sei es der perfekt inszenierte Untergang der Titanic selbst oder der erste Kuss zwischen Rose und Jack.

IMDb- Wertung: 7,8

 

Platz #9: „So finster die Nacht" (2008)

Ein Horrordrama würde man zunächst wohl nicht in dieser Top 11 vermuten. Doch obwohl „So finster die Nacht" recht viel Gewalt und Blut beinhaltet, dreht sich der Film im Kern um die erste große Liebe zwischen einem Jungen und einem Mädchen. In diesem Fall ist das Mädchen allerdings ein paar hundert Jahre alt und eine Vampirin. Das hindert den 12-jährigen Oskar jedoch nicht daran, sich zu der mysteriösen Eli hingezogen zu fühlen.

Kåre Hedebrant und Lina Leandersson
© Ascot Elite

Der düsteren und eiskalten Atmosphäre des schwedischen Films wird die aufkeimende Liebe zwischen den beiden Protagonisten entgegengestellt. Als Zuschauer ist man sofort fasziniert von der speziellen Verbindung, die Oskar und Eli verspüren. Beide lassen sich durch die offensichtlichen Hindernisse nicht aufhalten und stehen fest zueinander. Ihre Beziehung ist gruselig und schön zugleich, und gerade deshalb ziemlich beispiellos.

IMDb-Wertung: 7,9

Kåre Hedebrant und Lina Leandersson
© Ascot Elite

Platz #8: „Edward mit den Scherenhänden" (1990)

Ein ähnlich skurriles Paar geben auch Johnny Depp und Winona Ryder in der Fantasy-Tragikomödie „Edward mit den Scherenhänden" ab. Depp spielt den Titelhelden, der als unvollendeter, künstlich erschaffener Mensch nur Scheren anstelle von Händen, dafür aber ein großes Herz und sanftes Gemüt hat.

Johnny Depp
© 20th Century Fox

Trotz seiner äußerlichen Auffälligkeiten verguckt sich die Teenagerin Kim in den Sonderling, der ihre Liebe ebenso erwidert. Das missfällt wiederum den Bekannten und Nachbarn ihres Wohnortes, weshalb sich Edward und Kim bald vor einem wütenden Mob verstecken müssen. Die abgedrehte Geschichte ist wie gemacht für Regisseur Tim Burton („Alice im Wunderland") und zeigt, dass Liebe und Toleranz wichtiger sind als alles andere.

IMDb-Wertung: 7,9

Winona Ryder und Johnny Depp
© 20th Century Fox

Platz #7: „Wie ein einziger Tag" (2004)

Wer träumt nicht von der ersten großen Liebe, die all die Jahre bis zum Tod überdauert? In „Wie ein einziger Tag" wird sie Wirklichkeit und rührt damit selbst den härtesten Gefühlsklotz zu Tränen. Die dritte und bisher beste Adaption eines Nicholas Sparks-Romans erzählt die Geschichte des armen Noah und der reichen Allie, die sich als Teenager verlieben und nach einer kurzen Beziehung für Jahre aus den Augen verlieren. Ihre Gefühle füreinander bleiben während dieser Zeit aber bestehen, weshalb sie das Schicksal erneut zusammenfinden lässt.

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Rachel McAdams und Ryan Gosling
© Warner Bros.

Gänzlich kitschfrei ist natürlich auch diese Sparks-Verfilmung nicht. Im Gegensatz zu seinen Artverwandten kann „Wie ein einziger Tag" aber mit einer bewegenden Geschichte, einer bodenständigen Inszenierung und großartigen Darstellern punkten. Zwischen Ryan Gosling und Rachel McAdams stimmt einfach die Chemie, was man in jeder Szene spürt. Abgerundet wird deren Darbietung letztendlich noch von James Garner und Gena Rowlands, die ihren Figuren eine authentische und erhabene Aura verleihen.

IMDb-Wertung: 7,9

James Garner und Gena Rowlands
© Warner Bros.

Platz #6: „Sing Street" (2016)

Es ist nicht immer einfach, ein Junge von 15 Jahren zu sein, der mitten in der Pubertät steckt und in der Schule eher als Außenseiter betrachtet wird. So ergeht es in „Sing Street" dem musikbegeisterten Conor im irischen Dublin der 1980er-Jahre. Als er sich dann auch noch Hals über Kopf in die rebellische Raphina verliebt, ist das emotionale Chaos perfekt. Um sie zu beeindrucken, engagiert er sie für die Hauptrolle in einem Musikvideo seiner Band. Das Problem: Die Band gibt es gar nicht, weshalb er mit Freunden kurzerhand die Gruppe „Sing Street" gründet.

 

Die musikalische Comig-of-Age-Komödie zeigt auf realistische Weise, dass die erste große Liebe uns zu großen Taten beflügelt, aber auch ihre ganz eigenen Tücken hat. Regisseur John Carney besetzte für seinen Film zudem erfrischend unverbrauchte Gesichter, allen voran die Hauptdarsteller Ferdia Walsh-Peelo und Lucy Boynton. „Sing Street" lädt absolut zum Mitschwelgen, Mitfiebern und Mitwippen ein.

IMDb-Wertung: 8,0

Ferdia Walsh-Peelo und Lucy Boynton
© Arthaus

Platz #5: „Call Me by Your Name" (2017)

Selten gelang es einem Film zuvor, den Prozess des Verliebens so spürbar zu machen, wie es in „Call Me by Your Name" der Fall ist. Der 17-jährige Elio verbringt darin den Sommer im italienischen Landhaus seiner Eltern und lernt währenddessen den 7 Jahre älteren Oliver kennen, der als Assistent seines Vaters ebenfalls mit im Haus wohnt. Zwischen den beiden entspinnt sich eine zärtliche Romanze, die so herrlich unaufgeregt erzählt wird, dass es eine wahre Freude ist.

Timothée Chalamet und Armie Hammer
© Sony Pictures

Armie Hammer und Timothée Chalamet verkörpern die beiden Liebenden mit großer Intensität und Sensibilität. Chalamet wurde für seine Performance sogar mit einer Oscarnominierung bedacht. Gewinnen konnte den Goldjungen jedoch nur der 89-jährige James Ivory für das beste adaptierte Drehbuch, womit er zum ältesten Preisträger in der Geschichte des Filmpreises wurde. Aber auch darüber hinaus bleibt „Call Me by Your Name" ein Meisterstück, das in Zukunft höchstwahrscheinlich als Klassiker gelten wird.

IMDb-Wertung: 8,0

 

Platz #4: „Vielleicht lieber morgen" (2012)

Behutsam und mit viel Gefühl inszenierte Stephen Chbosky die Geschichte eines zurückhaltenden Highschool-Schülers, der sich zum ersten Mal verliebt, in „Vielleicht lieber morgen". Dies könnte daran liegen, dass Chbosky selbst die Romanvorlage zum Film schrieb und seine Charaktere kennt wie kein anderer. Seinem Film merkt man diese Nähe zu den Figuren sofort an. Diese sind direkt aus dem Leben gegriffen und lösen große Sympathien beim Zuschauer aus.

Emma Watson und Logan Lerman
© Capelight Pictures

Protagonist Charlie (Logan Lerman) erkennt in der aufgeweckten Sam (Emma Watson) seine große Liebe und hofft, dass auch sie seine Gefühle erwidert. Nebenbei muss er sich aber auch mit den Schwierigkeiten des Alltags und seiner eigenen dunklen Vergangenheit auseinandersetzen. Trotz einiger tragischer Momente kommt auch der Humor in „Vielleicht lieber morgen" nie zu kurz. Romantisch, witzig, nostalgisch - dazu gibt es einen der schönsten ersten Küsse der Filmgeschichte.

IMDb-Wertung: 8,0

Emma Watson und Logan Lerman
© Capelight Pictures

Platz #3: „Die fabelhafte Welt der Amélie" (2001)

Liebe regt die Fantasie an, da sind wir uns sicher alle einig. Doch hat die Französin Amélie (Audrey Tautou) das eigentlich gar nicht nötig. Die junge Frau träumt sich nämlich regelmäßig in ihre eigene Welt hinein und erfreut sich an den simpelsten und kleinsten Dingen des Lebens. Zudem ist sie so sehr damit beschäftigt, anderen Menschen eine Freude zu bereiten, dass sie dabei überhaupt nicht an ihr eigenes Glück denkt.

 

Das ändert sich erst, als sie dem schrulligen Nino (Mathieu Kassovitz) über den Weg läuft. Schnell erkennt sie in ihm eine verwandte Seele und verliebt sich zum allerersten Mal. Und an welchem Ort könnte die große Liebe eher wahr werden, wenn nicht in Paris? Tautou und Kassovitz sind einfach ein süßes Paar und tragen „Die fabelhafte Welt der Amélie" fast von alleine. Dazu gibt es märchenhafte Bilder und einen melancholisch-schönen Soundtrack. Ein Traum!

IMDb-Wertung: 8,3

Audrey Tautou und Mathieu Kassovitz
© Universal Pictures

Platz #2: „Oben" (2009)

Der Pixar-Animationsfilm „Oben" ist in vielerlei Hinsicht ein Wunder: Technisch perfekt, liebevoll erzählt und mit unvergesslichen Figuren. All das wird nur von der meisterhaften Eingangssequenz übertroffen, in der in nicht einmal 5 Minuten die Essenz der ersten großen Liebe deutlich gemacht wird - und das auch noch ohne Worte. Selten waren in einem Film Momentaufnahmen zu sehen, die auf wundersame Weise zugleich fröhlich und traurig machen.

Oben
© Walt Disney

„Oben" schickt den einsamen und verbitterten Witwer Carl auf eine abenteuerliche Reise mit dem neugierigen Pfadfinder Russell. Mit Hilfe von zahlreichen Ballons befördert der Rentner sein Haus in die Luft, um damit nach Südamerika zu fliegen. Russell ist eher durch Zufall mit an Bord, weshalb sich die beiden zusammenraufen müssen. Der berührende Film wurde für 5 Oscars nominiert und konnte 2 davon (Bester Animationsfilm, Beste Filmmusik) mit nach Hause nehmen.

IMDb-Wertung: 8,3

 

Platz #1: „Forrest Gump" (1994)

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt."

Wer „Forrest Gump" gesehen hat, dem werden diese Worte vermutlich noch immer in den Ohren hallen. Nicht nur dieses Zitat, auch der Film selbst ist nämlich längst zum Klassiker geworden. Titelheld Forrest (Tom Hanks) weiß jedoch, wovon er spricht. Sein Leben könnte kaum bewegter sein und steckt voll von tollen, schlimmen und außergewöhnlichen Erfahrungen.

Tom Hanks
© Paramount

Das mit 6 Oscars prämierte Meisterwerk widmet sich der verrückten Lebensgeschichte des schlicht gestrickten Forrest Gump. Für diesen erfüllt sich auf spektakuläre Weise der „American Dream", ohne dass er dies überhaupt beabsichtigt. Für ihn zählt eigentlich nur eines: Die Liebe zu seiner Kindheitsfreundin Jenny (Robin Wright). Verschiedene Ereignisse führen Forrest quer durch die ganze USA und weit über die Landesgrenzen hinaus, seine erste große Liebe kann er aber nicht vergessen. Wenn das keine Hingabe ist, was dann?

IMDb-Wertung: 8,8

Robin Wright und Tom Hanks
© Paramount

Auch in DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT geht es um die erste große Liebe. Doch wie so oft, wenn gleich mehrere Jungs um ein Mädchen kämpfen, ist das Chaos schnell perfekt. Wer die hübsche Roxy am Ende für sich gewinnen kann, erfährst du aktuell im Kino.

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Einen Vorgeschmack auf die witzige und raffinierte Komödie liefert der Trailer.

 

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