Die Farbe des Horizonts

Diese 11 Filme sorgen garantiert für Fernweh

Julia Roberts

Romantikurlaub auf Hawaii, Abenteuer-Safari in der Wüste Afrikas oder eine Motorradtour entlang der Route 66? All das haben wir in Filmen bereits gesehen – und wollten dann sofort selbst die Koffer packen, um ein Abenteuer zu erleben. Hier präsentieren wir euch 11 Filme, die für besonders großes Fernweh sorgen. 

Die romantische Reise von Tami (Shailene Woodley) und Richard (Sam Claflin), den Protagonisten in DIE FARBE DES HORIZONTS, gehört auf jeden Fall dazu. Der Film, der derzeit im Kino läuft, schickt die beiden verliebten Abenteurer auf einen Segeltrip über den Pazifik, der für beeindruckende Bilder auf der Leinwand und Herzklopfen beim Publikum sorgen wird. Der Grund: Die anfängliche Romantik entwickelt sich zu einem Kampf ums Überleben, als ein verheerender Hurrikan das Boot mitsamt den Freiheitsgefühlen der beiden jäh zerstört. Zuvor bekommen wir jedoch wunderschöne Naturaufnahmen geboten, die unser Fernweh ins Unermessliche ansteigen lassen.

Shailene Woodley und Sam Claflin

Auch Robert vom TOBIS Filmclub hat sich von diesem Gefühl anstecken lassen, gleich mal die 5 schönsten Urlaubsfilme herausgesucht und direkt in seinen neuen Clip gepackt. Dass Reiselust und Filme einfach zusammenpassen, haben auch wir gemerkt und präsentieren dir deshalb unter dem Video unsere Top 11 der tollsten Fernwehstreifen. Nun kann der Sommer endlich kommen!

Bringen dich diese Filme auch in Urlaubsstimmung?

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INTO THE WILD (2007)

Wohl kaum ein Film bildet die Sehnsucht nach der Ferne so treffend ab wie INTO THE WILD. Das Aussteigerdrama beruht auf der wahren Geschichte von Christopher McCandless, der all sein Hab und Gut zurückließ, um ein Leben fernab jeglicher Zivilisation zu führen. 

Emile Hirsch

Die grandiose Regiearbeit von Schauspieler Sean Penn besticht durch ihren starken Hauptdarsteller Emile Hirsch und die wirklich atemberaubenden Aufnahmen von Nordamerikas Wildnis, die überwiegend an Originalschauplätzen entstanden. Es ist wenig verwunderlich, dass der Film zahlreiche Abenteuerlustige dazu bewegte, auf den Spuren McCandless' zu wandeln und die Orte zu besuchen, die auch er auf seinem Trip gesehen hatte. Wer jedoch (noch) nicht die Koffer packen kann, der wird bei der Sichtung von INTO THE WILD immerhin für knapp 150 Minuten in der beeindruckenden rauen Natur versinken.

„Eat Pray Love" (2010)

Auf der Suche nach sich selbst ist auch Julia Roberts in der Bestsellerverfilmung „Eat Pray Love". Darin reist sie als Protagonistin Elizabeth Gilbert nach Italien, Indien und Indonesien, um - dem Titel entsprechend - zu essen, zu beten und die Liebe zu finden. Dabei macht sie allerhand Bekanntschaften und vergisst die Sorgen ihres stressigen Alltags in New York.

Julia Roberts
© Sony Pictures

Als Zuschauer kann man gar nicht anders, als sich von den traumhaften Kulissen einnehmen zu lassen und im Fernweh zu schwelgen. Wenn dann auch noch drei Oscarpreisträger (Julia Roberts, Javier Bardem, Viola Davis) vor der Kamera stehen, ist das Filmerlebnis eigentlich perfekt und das Lächeln im Gesicht garantiert.

Julia Roberts
© Sony Pictures

„Australia" (2008)

Australien ist ein Kontinent voller Geheimnisse und wunderschöner Landschaften. Der optimale Schauplatz also für episches Bombast-Kino, wie es Regisseur Baz Luhrmann in seinem historischen Drama „Australia" zelebriert. Hugh Jackman und Nicole Kidman verkörpern die Hauptrollen in dem Werk, das zur Zeit des 2. Weltkriegs spielt und dem Schrecken dieser Jahre beeindruckende Bilder entgegenstellt.

Nicole Kidman
© 20th Century Fox

Wer sich schon immer für die unendlichen Weiten des australischen Outbacks interessiert hat, der dürfte mit „Australia" große Freude haben. Luhrmann integriert seine mitreißende Geschichte mustergültig in die natürliche Szenerie des fünften Kontinents und schafft damit eine faszinierende Ode an seine Heimat.

„Mamma Mia!" (2008)

Aus dem gleichen Jahr wie „Australia" stammt auch die Musicalkomödie „Mamma Mia!". Hier geht es allerdings deutlich beschwingter zu, denn fast den kompletten Film über wird getanzt, gesungen und gelacht. Wer kann es den Charakteren auch schon verübeln, wenn sie an einem so idyllischen Ort wie der griechischen Insel Skopelos (im Film heißt sie Kalokairi) verweilen dürfen.

Mamma Mia!
© Universal Pictures

Bei jeder Szene möchte man augenblicklich die Koffer packen und die Sonne Griechenlands genießen. Dort begegnen einem zwar höchstwahrscheinlich nicht die Stars Meryl Streep, Amanda Seyfried und Co., aber mit dem passenden ABBA-Soundtrack, der einen Großteil des Films ausmacht, ist Sommerstimmung natürlich trotzdem garantiert.

Amanda Seyfried
© Universal Pictures

„Vincent will Meer" (2010)

Von Griechenland geht es in Richtung Westen nach Italien. Nicht nur „Vincent will Meer", sondern auch wir bekommen Hummeln im Hintern, wenn uns die malerischen Panoramen an der Adria im gleichnamigen Film präsentiert werden. Die Therapiepatienten Vincent (Florian David Fitz), Marie (Karoline Herfurth) und Alexander (Johannes Allmayer) büchsen in der Tragikomödie aus der Klinik aus, um sich diesen Ausblick nicht entgehen zu lassen.

Florian David Fitz, Karoline Herfurth und Johannes Allmayer
© Highlight Film

Bei ihrer Tour entsteht zwischen den dreien eine ungewöhnliche Freundschaft. Nachdenkliche Passagen wechseln sich mit brüllend komischen Szenen ab. Dafür zeichnet vor allem Hauptdarsteller Florian David Fitz verantwortlich, der das Drehbuch zu dem Kinoerfolg schrieb. „Vincent will Meer" wurde 2011 verdientermaßen mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet.

„Die fabelhafte Welt der Amelie" (2001)

Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern auch der überbordenden Fantasie. Zumindest, wenn man dem für 5 Oscars nominierten Film „Die fabelhafte Welt der Amelie" Glauben schenkt. Die romantische Komödie ist längst zum Klassiker geworden und hat eine der liebenswürdigsten Protagonistinnen der Filmgeschichte zu bieten. Amelie hat nämlich ein großes Herz und einen ganz besonderen Sinn für die kleinen Dinge im Leben.

Audrey Tautou
© Universal Pictures

Das französische Flair kommt hier ganz besonders zur Geltung und lädt jeden frankophilen Filmfreund zum Träumen ein. Aber auch für alle, die lieber auf der Couch sitzen bleiben, wartet „Die fabelhafte Welt der Amelie" mit zahlreichen Pluspunkten auf – allen voran mit der bezaubernden Hauptdarstellerin Audrey Tautou, die im Film nicht nur ihrem Kollegen Mathieu Kassovitz den Kopf verdreht.

Audrey Tautou und Mathieu Kassovitz
© Universal Pictures

„Slumdog Millionär" (2008)

Überbevölkerung, sengende Hitze und erschreckende Armut. Nein, „Slumdog Millionär" zeigt tatsächlich nicht unbedingt die schönsten Seiten von Indien. Nichtsdestotrotz lässt einen der Film einfach nicht los, gerade weil Regisseur Danny Boyle („127 Hours") das asiatische Land nicht romantisiert. Im Zusammenspiel mit der Geschichte eines unbedarften Jungen, der über Nacht zum Medienstar wird, übt das Drama eine ganz eigene Faszination aus.

Das sah wohl auch die Oscar-Jury so, die „Slumdog Millionär" mit insgesamt 8 Trophäen prämierte (u. a. für den Besten Film). Für die beiden Hauptdarsteller Dev Patel („Lion") und Freida Pinto („Planet der Affen: Prevolution") gab es zwar keine Nominierungen, ihre berührende Liebesgeschichte im Film hat das aber auch überhaupt nicht nötig.

Dev Patel und Freida Pinto
© EuroVideo

„Dirty Dancing" (1987)

„Ich habe eine Wassermelone getragen."

Wer in den späten 1980er-Jahren mitreden wollte, der ging zu „Dirty Dancing" ins Kino und wurde mit oben genanntem Filmzitat und jeder Menge ausgezeichneter Musik beglückt. Das Ferienresort, in dem die 17-jährige Baby im Film mit ihren Eltern den Urlaub verbringen muss, gleicht zwar eher einem Spießer-Albtraum, aber irgendwie bekommt man beim Zuschauen dann doch Lust auf das Üben von Hebefiguren in den Bergen der amerikanischen Ostküste.

Patrick Swayze und Jennifer Grey
© Concorde

„Dirty Dancing" vereint das Gefühl der ersten großen Urlaubsliebe mit Tanzszenen en masse. Patrick Swayze und Jennifer Grey machten als Liebes- und Tanzpaar einen hervorragenden Job und wurden durch den Film zu absoluten Kultstars. Der wunderbare Soundtrack, der zu den meistverkauften der Welt gehört, erledigt den Rest und lässt auch den letzten Tanzmuffel mit den Hüften kreisen.

Patrick Swayze und Jennifer Grey
© Concorde

„Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt" (2017)

Wieso sich nur für ein Land entscheiden, wenn man doch die ganze Welt sehen kann? Dies haben sich Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier gefragt und brachen deshalb im Frühjahr 2013 zu einer Weltumrundung auf, die ihresgleichen sucht. Das deutsche Paar reiste nämlich über 3 Jahre durch 4 Kontinente, ohne auch nur einmal in ein Flugzeug zu steigen. Ihren spektakulären Trip hielten sie mit einer Kamera fest und brachten das Gefilmte im Jahr 2017 unter dem Titel „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt" in die Kinos.

Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier
© Weit GbR

Der Dokumentarfilm avancierte zu einem Überraschungshit in den Kinos. Knapp 430.000 Zuschauer sahen ihn auf der großen Leinwand und wurden sozusagen Zeuge eines unglaublichen Abenteuers. Weisser und Allgaier legten fast 100.000 Kilometer Strecke zurück und reisten dabei in 667 verschiedenen Autos. 2015 bekamen die beiden in Mexiko sogar einen Sohn, was sie jedoch nicht zum Abbruch ihrer Tour bewegte. Ein wahrlich imposanter Film, der Fernwehkranke vor Neid erblassen lässt.

Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier
© Weit GbR

„Der Herr der Ringe" (2001-2003)

Natürlich ist die Welt von „Herr der Ringe" der Fantasie von Autor J. R. R. Tolkien entsprungen, doch viele wissen, dass Regisseur Peter Jackson („King Kong") sein episches Meisterwerk in Neuseeland drehte. Die Locations können neugierige Fans längst selbst erkunden und sich dabei wie Hobbits, Elben oder Zwerge fühlen. Die „Herr der Ringe"-Trilogie wirft uns in diesen märchenhaften Kosmos und das muss man einfach lieben.

Elijah Wood und Ian Holm
© Warner Bros.

Vor allem die grünen Landschaften des Auenlandes fördern das Reisefieber in uns. Da stellt sich nur die Frage, was reizvoller ist: Ein Ausflug nach Neuseeland zu den Hütten von Frodo Beutlin und Co. oder ein „Herr der Ringe"-Filmmarathon in den heimischen vier Wänden?

„The Beach" (2000)

Nach „Slumdog Millionär" ist Regisseur Danny Boyle nun ein zweites Mal in unserer Liste zu finden. Der Grund dafür erklärt sich eigentlich von alleine: „The Beach" entführt den Zuschauer nämlich an eines der schönsten Fleckchen der Erde. Die thailändische Inselgruppe Phi Phi diente hier als Drehort für den titelgebenden Strand, der das Ziel von Student Richard (Leonardo DiCaprio) und vielen anderen Aussteigern (u. a. Tilda Swinton) ist.

Heutzutage ist der besagte Strand von Touristen überlaufen, da viele dem Ruf der Idylle folgten, wie es auch Richard in „The Beach" tut. In der Realität müssen Urlauber jedoch keine sektenähnlichen Zustände oder gewaltbereite Cannabisbauern befürchten, wie es in der Romanverfilmung der Fall ist. Darin entpuppt sich das Paradies letztendlich als Hölle auf Erden. Dem Fernweh tut das jedoch keinen Abbruch, denn „The Beach" ist einfach wunderschön anzuschauen – und das nicht nur wegen des oberkörperfreien Leonardo DiCaprio!

Leonardo DiCaprio
© 20th Century Fox

Für DIE FARBE DES HORIZONTS fand Regisseur Baltasar Kormákur im südpazifischen Inselstaat Fidschi den passenden Platz, um das romantische Drama zu inszenieren. Der Film läuft derzeit in den Kinos und nimmt dich mit auf eine Reise ins Ungewisse. Einen ersten Eindruck bekommst du im Trailer zu dem bildgewaltigen Werk mit Shailene Woodley und Sam Claflin.

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