Bad Moms 2

Mila Kunis: Keine Weihnachtsgeschenke für die Kids?

Mit BAD MOMS 2 kehrt Mila Kunis wieder zurück ins Kino. Die 34-jährige Schauspielerin ist selbst zweifache Mutter, mit Hollywoodstar Ashton Kutcher verheiratet, durch und durch Powerfrau und gerade in aller Munde. Kein Wunder, dass sie dem Modemagazin Marie Claire beim Fotoshooting einiges zu erzählen hatte.

Wenn sie nicht gerade vor der Kamera steht, dreht sich bei Mila Kunis alles um ihre Familie. Ihre Kinder Wyatt Isabelle (3) und Dimitri Portwood (11 Monate) sowie ihr Ehemann Ashton Kutcher („Butterfly Effect“) würden sie wohl kaum als „Bad Mom“ bezeichnen, auch wenn sie diese nun schon zum zweiten Mal verkörpert.

Im Interview spricht Mila Kunis über das Muttersein, aber auch über die politische Situation in den USA und über die für Frauen typischen Hürden in Hollywood. Elegante Fotos wurden dabei natürlich auch von ihr geschossen...

© Marie Claire

Mila Kunis über ihre Fehler: „Ich bin super dramatisch!"

Dass sie in ihrer Mutterrolle absolut aufgeht, daran lässt Mila Kunis überhaupt keinen Zweifel. Zudem lernt sie dabei noch jede Menge über sich selbst, wie sie verrät:

„Mutterschaft zeigt dir, wie selbstlos du werden kannst. Ich bin kaputt und müde. Wen kümmert's? Meine Kinder sind gesund. Ich bin glücklich.“

Allerdings gibt es etwas, woran die ehemalige Sexiest Woman Alive arbeiten muss. Offenherzig gesteht sie:

„Ich zerbreche mir zu oft den Kopf. Ich bin super dramatisch. Etwas, das eigentlich gar nicht so schlimm ist, wird in meinem Kopf zu einer Katastrophe. Ich bin von 0 auf 100. Es ist ein Problem.“

© Marie Claire

Was ihre Kinder lernen müssen

Von der Erziehung ihrer Kinder hat die in der Ukraine geborene Schauspielerin eine ganz genaue Vorstellung:

„Was meine Kinder von mir lernen sollen, ist der Wert harter Arbeit.“

In einem anderen Interview mit dem US-Magazin Entertainment Tonight erklärte sie weiter:

„Es ist so wichtig, weil Ashton und ich aus bescheidenen Verhältnissen stammen und sehr arm aufgewachsen sind. [Wir] waren ziemlich auf uns allein gestellt und sind uns deshalb sehr bewusst, was ein Dollar wert ist. Nichts wurde uns geschenkt.“

Das Traumpaar

Kunis und Kutcher sind zwar erst seit 2015 verheiratet, kennen sich aber bereits seit fast 20 Jahren. Ende der 1990er wurden beide für die Sitcom „Die wilden Siebziger“ verpflichtet, in der sie sogar ein Liebespaar mimten.

© FOX

2014, diesmal schon in der Realität ein Paar, standen sie erneut gemeinsam vor der Kamera. Kunis gab damals einen Gastauftritt in Kutchers Fernsehserie „Two and a Half Men“.

© CBS

„Mein Mann nervt mich kein bißchen. Ich weiß natürlich nicht, wie das später sein wird. Schließlich sind wir erst seit ein paar Jahren verheiratet. Wir sind gewissermaßen noch in den Flitterwochen.”

Diese Liebeserklärung an ihren Ehemann gab Mila Kunis kürzlich in einem Interview mit E! News und sagte weiter: 

„Ich habe einen wirklich unglaublichen Partner und dafür bin ich jeden einzelnen Tag dankbar.“

© Fox

Keine Weihnachtsgeschenke für die Kids

Um Wyatt und Dimitri nicht zu verwöhnten Promi-Kindern verkommen zu lassen, greifen die beiden als Eltern auf eine unkonventionelle Methode zurück. Gegenüber Entertainment Tonight sagte Mila Kunis, dass ihre Kids keine Geschenke zu Weihnachten bekommen werden:

„Wir führen das dieses Jahr ein, denn solange die Kinder so klein sind, stellt es kein großes Problem dar. Letztes Jahr feierten wir Weihnachten, Wyatt war zwei Jahre alt und es war einfach zu viel. Von uns bekam sie nichts - es waren die Großeltern. Die Kinder wissen das eine Geschenk nicht mehr länger zu schätzen. Sie wissen nicht mehr, was sie erwarten sollen. Sie erwarten einfach Zeug.“

Stattdessen plane sie, Geld an ein Kinderkrankenhaus zu spenden oder ein Haustier aufzunehmen. Dies solle eine neue Tradition in ihrer Familie werden. Auch in ihrem neuen Film BAD MOMS 2 bricht sie mit alten Traditionen und erfindet lieber neue...

Traurige Kindheit

Sie selbst hat jedoch keine guten Erinnerungen an das Weihnachtsfest ihrer Kindheit:

„Ich komme aus dem kommunistischen Russland, wo es nicht gern gesehen war, fröhlich zu sein. An Feiertagen folgte ich also dem Motto: 'Sei still!' Erst als ich nach Amerika kam, realisierte ich, dass Weihnachten eine magische Qualität hat.“

© Marie Claire

Trump ist mächtig unerfolgreich

Überhaupt ist die Schauspielerin eher optimistisch, auch was die Zukunft der USA betrifft:

„Ich habe Hoffnung für die Zukunft. Nichts davon ist dauerhaft. Das ist eine Phase... und wir werden als Land da rauskommen.“

Damit spielt sie natürlich auf die aktuelle Regierungssituation in der USA und Präsident Donald Trump an. Zu diesem äußert sie sich hörbar kritisch:

„Die wahre Frage lautet: Ist Macht gleich Erfolg? Ich meine, seht euch Trump an. Trump ist mächtig, aber das bedeutet nicht, dass er erfolgreich ist, richtig?“

© Marie Claire

Über Frauen in Hollywood

Auch in ihrem Beruf lässt sich Mila Kunis nicht unterkriegen. Auf die Frage, was sie zu dem Mangel an frauenzentrierten Filmen in Hollywood sagt, meint sie kämpferisch:

„Manchmal komme ich von der Arbeit zurück und denke mir: 'Was zum Teufel...?' Aber Ärger ist gut. Er motiviert uns dazu, besser zu werden.“

Eine Devise, die zu funktionieren scheint. Schließlich gehört der BAD MOMS-Star zu den erfolgreichsten Frauen in Hollywood.

© Marie Claire

Was auch immer passieren wird, passiert

Ihr turbulentes Leben meistert Mila Kunis mit einer gehörigen Portion Pragmatismus:

„Wir könnten jede Sekunde vom Blitz getroffen werden. Warum sich also Sorgen machen? Es hat etwas sehr stärkendes, sich bewusst zu sein: 'Was auch immer passieren wird, wird passieren.' Während der letzten 4 oder 5 Jahre habe ich bemerkt, wie sehr ich dieses Gefühl genieße.“

© Marie Claire

Der perfekte Tag

Ganz bodenständig zeigt sich die Wahl-Kalifornierin auch bei der Frage, wie sie sich den perfekten Tag vorstellt:

„Mein idealer Tag besteht aus Aufstehen um 7 Uhr morgens, weil das für mich Ausschlafen bedeutet. [Dann] mit meinen Kindern und meinem Ehemann im Bett kuscheln, Cartoons im Fernsehen schauen, weitere 30 Minuten schlafen, aus dem Bett rollen, Frühstück in unseren Pyjamas und dann vielleicht in den Zoo [...] oder den Park gehen - ohne Paparazzi. Das wäre mein vollkommener Tag!“

Hier kannst du übrigens einen kurzen Blick hinter die Kulissen von Mila Kunis' Interview samt Fotoshooting mit Marie Claire werfen:

In BAD MOMS 2 ließ Mila Kunis viel von sich in die Rolle der gestressten Mutter Amy einfließen. Zusammen mit ihren Freundinnen aus Teil 1 Kiki (Kristen Bell) und Carla (Kathryn Hahn) beschließt sie, das Weihnachtsfest diesmal auf ihre Art zu feiern, ganz im Stil der BAD MOMS. Doch dann stehen plötzlich ihre eigenen Mütter in Gestalt von Susan Sarandon, Christine Baranski und Cheryl Hines vor der Tür. Und natürlich haben die ihre ganz eigenen Vorstellungen von Weihnachten...

Wirst du dir BAD MOMS 2 im Kino ansehen?

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