Die Farbe des Horizonts

Nicholas Sparks lässt grüßen: 12 Filme zum Verlieben

Gerard Butler und Hilary Swank

Wenn bewegende Liebesgeschichten auf dramatische Schicksale treffen, weckt das sofort Erinnerungen an den Meister der Romantik: Nicholas Sparks. Doch nicht hinter jeder Träne im Kino steckt auch ein echter Sparks. Wir haben die besten Nicholas Sparks-Filme, die gar keine sind, in der folgenden Liste großer Gefühle zusammengefasst.

Die Vermutung liegt nahe, aber der neueste Film von Nicholas Sparks DIE FARBE DES HORIZONTS ist kein Sparks. Zweifellos könnte die dramatische Liebesgeschichte vor traumhafter Kulisse auch aus seiner Feder stammen. Schließlich spielen Shailene Woodley aus „Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und Sam Claflin aus „Ein ganzes halbes Jahr" mit. Doch selbst diese beiden Filme gehören nicht zu den insgesamt 11 Romanverfilmungen von Nicholas Sparks. Wer da noch durchblickt? Wir bringen Licht ins romantische Dunkel. Robert vom TOBIS Filmclub stellt in seinem neuen Video die 5 besten echten Sparks-Filme vor. Und direkt darunter präsentieren wir dir gleich 7 seiner Konkurrenten, die sich locker mit ihm messen können.

 

Taschentücher bereit? Dann geht es hier weiter mit den besten Nicholas Sparks-Filmen, die gar keine sind...

ZWEI AN EINEM TAG (2011)

Eine attraktive Frau, ein charmanter Mann und die berühmte geheimnisvolle Anziehungskraft zwischen beiden: bekannte Sparks-Motive, die sich auch in ZWEI AN EINEM TAG wiederfinden - hier mit einem besonderen Twist. Oscarpreisträgerin Anne Hathaway und Jim Sturgess spielen die Freunde Emma und Dexter, die sich jedes Jahr am 15. Juli treffen, um Zeit miteinander zu verbringen. Dabei kommen sie sich immer näher, trauen sich aber nie so wirklich, den nächsten Schritt zu machen.

Anne Hathaway und Jim Sturgess

Der Engländer David Nicholls lieferte die Roman- und Drehbuchvorlage zu dem traurig-schönen Liebesdrama, das die dänische Regisseurin Lone Scherfig für die große Leinwand verfilmte. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt einfach und als Zuschauer kommt man nicht um die eine oder andere Träne herum. 

 

„Wasser für die Elefanten" (2011)

Im Jahr 1931 heuert der polnische Student Jacob (Robert Pattinson) in „Wasser für die Elefanten" als Tierarzt bei einem Zirkus an und verliebt sich dabei in die Kunstreiterin Marlena (Reese Witherspoon), die allerdings mit dem tyrannischen Zirkusdirektor August (Christoph Waltz) verheiratet ist. Marlena erwidert die Gefühle Jacobs und beginnt eine Affäre mit ihm. Doch welche Chance hat diese Liebe?

Robert Pattinson und Reese Witherspoon
© 20th Century Fox

Stilvolle Kameraaufnahmen und leidenschaftliches Schauspiel machen die Bestseller-Verfilmung zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Krönung des Dramas ist aber Elefantenkuh Rosie, die in Wirklichkeit Tai heißt und so herzlich mit ihren menschlichen Kollegen agiert, dass es eine wahre Freude ist. Wie ausgezeichnet sie zudem flirten kann, ist in der folgenden Szene des Films zu sehen.

 

„Liebe braucht keine Ferien" (2006)

Wohlig warm wird einem ums Herz schon zu Beginn von „Liebe braucht keine Ferien". Die romantische Komödie spielt mitten in der Weihnachtszeit und rückt gleich vier liebenswerte Charaktere in den Vordergrund. Da hätten wir zum einen Workaholic Amanda, die dem sympathischen Graham schöne Augen macht...

Jude Law und Cameron Diaz
© Universal Pictures

...und zum anderen Grahams Schwester Iris, die mit dem Komponisten Miles anbandelt. Für die Hauptrollen wurden die Stars Cameron Diaz, Jude Law, Kate Winslet und Jack Black verpflichtet. Das Quartett zeigt sich in allerbester Spiellaune, sodass der Funke auch auf den Zuschauer überspringt. Es geht das Gerücht, dass selbst kalte Steine nach diesem Film große Lust verspüren, sich zu verlieben ;-)

Kate Winslet und Jack Black
© Universal Pictures

„Das Haus am See" (2006)

Mächtig Starpower bietet auch „Das Haus am See". Das „Speed"-Traumpaar Sandra Bullock und Keanu Reeves fand sich für diesen Film erneut vor der Kamera ein und auch das titelgebende Häuschen ist mehr als einen Blick wert, würde es doch eigentlich perfekt in das Nicholas Sparks-Universum passen.

 

In dem Remake eines südkoreanischen Films geht es um die Ärztin Kate und den Architekten Alex, die romantische Briefe über den Postkasten des Hauses austauschen. Schnell stellen sie fest, dass zwischen ihnen tatsächlich 2 Jahre Zeitunterschied liegen. Während Kate im Jahr 2006 lebt, befindet sich Alex im Jahr 2004. Verzweifelt überlegen die beiden, wie sie eine Begegnung in der Gegenwart möglich machen können. Herzschmerz vorprogrammiert!

Sandra Bullock und Keanu Reeves
© Warner Bros.

P.S. ICH LIEBE DICH (2007)

Briefe sind auch ein elementarer Bestandteil von P.S. ICH LIEBE DICH. Hier bekommt die junge Witwe Holly (Hilary Swank) jeden Monat eine Nachricht von ihrem verstorbenen Ehemann Jerry (Gerard Butler). Dieser hatte vor seinem Tod nämlich einen Plan ausgearbeitet, um seiner Liebsten die Verarbeitung seines Ablebens zu erleichtern. Nun erfüllt Holly Schritt für Schritt die in den Briefen gestellten Aufgaben und lernt dabei, wieder positiv in die Zukunft zu blicken.

Gerard Butler und Hilary Swank

Wie der Film die Trauer Hollys mit Romantik verbindet, ist bewundernswert. Das liegt natürlich auch an der Romanvorlage von Cecelia Ahern, in der es immer wieder humorvolle Passagen gibt und nicht durchweg auf die Tränendrüse gedrückt wird. Die Charaktere, die bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt sind, sorgen außerdem dafür, dass uns die Geschichte von Holly und Jerry wirklich nahe geht.

 

„Mitten ins Herz - Ein Song für Dich" (2007)

Charmeur Hugh Grant („Notting Hill") und Everybody's Darling Drew Barrymore („50 erste Dates") finden in dieser romantischen Komödie über die Musik zueinander. Grant spielt den ehemaligen Popstar Alex, der seine erfolgreichen Jahre längst hinter sich hat und nun die Chance auf ein Comeback sieht. Dabei soll ihm ausgerechnet seine Pflanzenpflegerin Sophie (Barrymore) helfen. Die besitzt nämlich ein ausgezeichnetes Gespür für Liedtexte. Das bleibt jedoch nicht das Einzige, was Alex an ihr zu schätzen lernt.

Hugh Grant und Drew Barrymore
© Warner Bros.

Wie gut das Zusammenspiel zwischen Hugh Grant und Drew Barrymore funktioniert, ist in jeder Szene zu spüren und verleiht dem Film dadurch eine warmherzige Seele. Dazu gibt es wunderschöne Songs, einen Schuss Selbstironie und natürlich - wie es sich für Liebesfilme dieser Art gehört - ein gelungenes Happy-End. Da bekommt man als Zuschauer selbst Lust, vor Freude zu singen.

Drew Barrymore und Hugh Grant
© Warner Bros.

„Für immer Liebe" (2012)

Schon allein der Titel könnte von Nicholas Sparks persönlich stammen, und auch die Hauptdarsteller Rachel McAdams und Channing Tatum sammelten mit den Filmen „Wie ein einziger Tag" bzw. „Das Leuchten der Stille" Erfahrungen in Adaptionen des Autors. Tatsächlich schrieb aber das wahre Leben die scheinbar unglaubliche Geschichte des Liebesdramas „Für immer Liebe".

 

Im Film geht es um das Ehepaar Paige und Leo Collins, deren Glück einen Dämpfer erhält, als Paige nach einem Autounfall das Gedächtnis verliert. Da sie sich nun nicht mehr an Leo erinnern kann, fühlt sie sich ihm fremd und distanziert sich allmählich von ihm. Leo ist jedoch fest entschlossen, ein weiteres Mal um die Liebe seiner Frau zu kämpfen. Viel romantischer geht es eigentlich kaum noch.

Channing Tatum und Rachel McAdams
© Sony Pictures

Oder vielleicht doch? In DIE FARBE DES HORIZONTS kämpfen Shailene Woodley und Sam Claflin mitten in einem gewaltigen Hurrikan gemeinsam ums Überleben und für ihre noch junge Liebe. Der Film startet am 12. Juli in den Kinos.

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