Paris kann warten

Vier Regisseure packen aus: Die Lieblingsfilme der Familie Coppola

Was die Coppolas und wohl alle Regisseure dieser Welt vereint, ist ihre Liebe zum Film. Dies bedeutet natürlich nicht, dass sie nur ihren eigenen Projekten Wertschätzung entgegenbringen, sondern auch den Werken ihrer Kollegen.

Auf dem Filmfest in München bekamen wir die Gelegenheit mit der 81-jährigen Regisseurin Eleanor Coppola zu sprechen, die als letzte und älteste in ihrer Familie mit PARIS KANN WARTEN ihr Spielfilmdebüt gab.

Nachdem ihre Tochter Sofia kürzlich ihre Top 5 Filme des neuen Jahrtausends gekürt hat, verriet uns auch Mama Coppola ihre fünf Lieblingsfilme der letzten Jahre.

Für eine Rangfolge der Filme konnte sie sich allerdings nicht entschließen, so schwer wie ihr allein die Auswahl dieser Top 5 gefallen war. Schließlich sei es immer auch von der eigenen Stimmung, der Tagesform und vielen anderen Umständen abhängig, welcher Film zu ihr durchdringe und sie anspreche. Diese Werke haben es auf ihre Favoritenliste geschafft...

BRIGHT STAR (2009)

Mit PARIS KANN WARTEN beweist Eleanor Coppola, dass sie ein Faible für Romantik besitzt. Aus diesem Grund wird ihr wohl auch BRIGHT STAR gefallen haben. Die feinfühlige Liebesgeschichte erzählt von der jungen Schneiderin Fanny (Abbie Cornish), die den einfühlsamen Dichter John Keats (Ben Whishaw) kennen und lieben lernt.

Leider steht ihre Beziehung unter keinem guten Stern, da die gesellschaftlichen Unterschiede und Keats‘ schlechter Gesundheitszustand für dramatische Zwischenfälle sorgen. Die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte wurde von Jane Campion („Das Piano“) inszeniert und erhielt eine Oscar-Nominierung für das Beste Kostümdesign. Schon der Trailer zum Film ist wunderschön anzusehen...