LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia (Rosalie Thomass). Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann Werner (Golo Euler), der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela (Elise Lindner) zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER ist ein kraftvolles Plädoyer für weibliches Empowerment, ein zutiefst berührender und menschlicher Film. Aus der Perspektive ihrer Tochter wird die Geschichte einer Frau erzählt, die unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht. Ihr Ringen um Selbstbestimmung und Würde ist ebenso bewegend wie inspirierend – und zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut es braucht, sich gegen persönliche wie gesellschaftliche Erwartungen zu behaupten.
Regisseur Aron Lehmann (WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN) inszeniert auf Grundlage des Drehbuchs von Rosalie Thomass (TATORT, JAGDSAISON, WÄLDERN) mit viel Einfühlungsvermögen und visueller Kraft eine lebensbejahende Geschichte. Das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniela Dröscher, der im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen ist. Die Filmrechte vermittelte die Rowohlt Medienagentur. Der Roman stand 2022 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde 2026 als gemeinsames Stadtlesebuch für ‚Berlin liest ein Buch‘ aus über 600 Vorschlägen ausgewählt – ein eindrucksvoller Beleg für seine außergewöhnliche Wirkung und anhaltende Relevanz.
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER ist eine Produktion der TOBIS Filmproduktion München in Koproduktion mit dem ZDF, gefördert vom FFF Bayern, der Film- und Medienstiftung NRW, der Medienförderung RLP, des DFFF sowie der FFA.
| Original Title | Lügen über meine Mutter |
| Theatrical Release | 08.10.2026 |
| Genres | Drama |
| Country Of Production | Deutschland |
| Regie | Aron Lehmann |
| Drehbuch | Rosalie Thomass |
| Produzenten | Sebastian Zühr , Timm Oberwelland |
| Executive Producer | Skady Lis , Magnus Vortmeyer |
| Producer | Eva Lindström |
| Redaktion ZDF | Caroline von Senden , Esther Hechenberger |
| Schnitt | Ana de Mier y Ortuño |
| Bildgestaltung | Cristian Pirjol |
| Musik | Nicolas Sierig und Principess |
| Sounddesign | Frieder Wohlfarth |
| Tonmischung | Christian Neff |
| Originalton | Bastian Büsser |
| Szenenbild | Angela Mersch |
| Kostümbild | Nicole Pleuler |
| Maskenbild | Tatjana Krauskopf , Antje Bockeloh |
| Casting | Daniela Tolkien , Franziska Schlattner |
| Cornelia | Rosalie Thomass |
| Ela | Elise Lindner |
| Werner | Golo Euler |
| Oma Ella | Johanna Gastdorf |
| Martha-Oma | Juliane Köhler |
| Tante Lu | Anneke Kim Sarnau |
| Opa Adam | Rainer Laupichler |
| Manuela | Lena Brückner |
| Erich Engel | Ulrich Brandhoff |
| Jessy | Emma Mütze |