LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER

Das erwartet dich in der Bestseller-Verfilmung LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER

Rosalie Thomass, Elise Lindner
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto: Frank Dicks

Mit ihrem Roman „Lügen über meine Mutter“ sorgte Bestseller-Autorin Daniela Dröscher bereits für viel Aufsehen. Nun kommt die Geschichte über eine Frau, die um ihre Selbstbestimmung und Würde ringt, ins Kino.

„Warum ist es wichtig, wie viel man wiegt?“, fragt die kleine Ela ihre Mutter, die wegen ihres Körpers immer wieder von ihrem eigenen Ehemann drangsaliert wird. Großartig gespielt wird diese Mutter von Rosalie Thomass, die auch das Drehbuch verfasste. Direkt unter dem Trailer erfährst du alles über das hochkarätige Ensemble und die Talente hinter der Kamera, die die Bestsellerverfilmung LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER zum Leben erwecken.

 

Darum geht’s in LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER

Eine westdeutsche Provinz in den 80er Jahren: In der Familie der kleinen Ela (Elise Lindner) beherrscht eine Frage den Alltag: Ist ihre Mutter Cornelia (Rosalie Thomass) zu dick? Ja, das ist sie, entscheidet Cornelias Ehemann Werner (Golo Euler). Also muss sie abnehmen.

 

Golo Euler, Rosalie Thomass
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto: Luis Zeno Kuhn

Ela spürt den ganzen Frust der Mutter, die mit zwei Kindern zu Hause ist und sich mit der giftigen Schwiegermutter (Juliane Köhler) herumschlagen muss. Dabei würde Cornelia viel lieber wieder arbeiten gehen. Während Cornelia beteuert, dass sie nichts daran ändern könne, immer dicker zu werden, stellt Werner sie vor den Augen der Tochter auf die Waage und wirft ihr vor keinen Biss zu haben.

 

Golo Euler, Rosalie Thomass
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto: Luis Zeno Kuhn

So wird Ela zunehmend infiltriert von den Aussagen ihres Vaters über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Und als sie schließlich eines nachts ihre Mutter bei einer heimlichen Fressattacke erwischt, wird es für Ela immer schwerer zu unterscheiden, wer hier eigentlich lügt, und wer die Wahrheit sagt.

Das sind die Stars von LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER

Rosalie Thomass

Rosalie Thomass spielt die Mutter Cornelia.

 

Rosalie Thomass
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto Frank Dicks

Die 1987 in München geborene Rosalie Thomass steckte ihre unbändige Energie bereits als Kind ins Theater und nahm Klavier-, Blockflöte und Tanzunterricht. Mit 15 Jahren stand sie das erste Mal vor der Kamera. Ihre unglaubliche Präsenz verhalf ihr auch direkt zu großen Rollen. Für Dominik Graf stand sie 2005 für eine Folge von POLIZEIRUF 110 vor der Kamera und bereits vor ihrem 20. Geburtstag gewann sie den Förderpreis Neues Deutsches Kino, den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis.

 

Mit der Coming-of-Age-Trilogie von Regisseur Marcus H. Rosenmüller sammelte Rosalie Thomass erste Fans. Im ersten Teil BESTE ZEIT (2007) spielte die damals 19-Jährige die lebenshungrige Jo, die in einem kleinen Dorf in der bayerischen Provinz über die Liebe, das Leben und große Abenteuer philosophiert. Sieben Jahre danach sah man in BESTE CHANCE eine gereifte Rosalie Thomass, die mit ihrer Figur Jo erwachsen geworden war.

 

Nachdem Thomass, auch dank der Komödie EINE GANZ HEISSE NUMMER (2011) mit Sigi Zimmerschied, ihre süddeutsche Heimat ausgiebig studiert hatte, zog es sie in der Karen Duve-Verfilmung TAXI 2015 in die Großstadt. Darin verliebt sie sich als Hamburger Taxifahrerin in Peter Dinklage, wobei sie nicht nur ihr Dienstfahrzeug in unsichere Gefilde manövriert. Wirklich ergreifend und dabei doch ganz still wurde es 2016 in Doris Dörries GRÜSSE AUS FUKUSHIMA. Darin reist die von Rosalie Thomass gespielte Marie nach Fukushima, um Menschen nach der Katastrophe zu helfen. Maries Leben ist ein Scherbenhaufen, genau wie das der alten Geisha Satomi. Doch die beiden unterschiedlichen Frauen helfen einander, zu heilen. 

 

Für Thomass bedeutete das berührende Drama den Bayerischen Filmpreis als Beste Darstellerin und eine Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für den Deutschen Filmpreis. Der vielfach ausgezeichnete Film EINE UNERHÖRTE FRAU verlangte Rosalie Thomass im selben Jahr schließlich alles ab. Als Mutter, deren Tochter unter einem tödlichen Tumor leidet, wächst Thomass schauspielerisch über sich hinaus. Genau wie ihre Rolle Hanni Schwaiger, die für ihre schwerkranke Tochter Magdalena (Romy Butz) alles riskiert, weil ihr die Ärzte in Deutschland nicht helfen.

 

In der Komödie JAGDSAISON (2022) durfte Thomass dann endlich wieder ihre ganze Spielfreude und Energie auf der großen Leinwand ausbreiten. Neben Almila Bagriacik und Marie Burchard spielte sie als vom Pech verfolgte Chaotin unter der Regie ihres Lebensgefährten Aron Lehmann. Für JAGDSAISON betätigte sich Thomass auch erstmals als Drehbuchautorin. Im selben Jahr stand sie außerdem in Lehmanns hochgelobter Romanverfilmung WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN vor der Kamera. 2025 übernahm sie als Ermittlerin Emilia Rathgeber an der Seite von Fabian Hinrichs die neuen Fälle des Franken-Tatorts.

Seit 2025 ist Thomass als Barbara Blocksberg, die Mutter der beliebten Hexe Bibi, im Kino zu sehen.

Elise Lindner

Elise Lindner spielt Tochter Ela, die zwischen der Liebe zu ihrer Mutter und den Vorwürfen des Vaters dieser gegenüber hin- und hergerissen ist.

 

Elise Lindner
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto: Luis Zeno Kuhn

Die 2016 in Essen geborene Elise hat mit ihren 10 Jahren bereits einige Erfahrung vor der Kamera. Neben Serien und Fernsehfilmen war sie u.a. in Karoline Herfurths gefeiertem Kinofilm WUNDERSCHÖNER (2025) auf der großen Leinwand zu entdecken. Die Rolle der Erzählerin von LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER und Tochter von Rosalie Thomass ist Elises bislang größter Auftritt. Und der nächste Kinofilm steht schon in den Startlöchern: Unter der Regie von Julia von Heinz dreht Elise Lindner die Literaturverfilmung von Stefanie Stahls Bestseller „Das Kind in dir muss Heimat finden“. Der Film mit Hannah Herzsprung, Mala Emde, Fahri Yardim, Emilio Sakraya, Martina Gedeck und Ulrich Tukur soll 2027 in den deutschen Kinos starten.

Golo Euler

Golo Euler spielt den Vater Werner, der seine eigenen Unzulänglichkeiten auf seine Frau projiziert.

 

Golo Euler
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto: Frank Dicks

Der 1982 in Starnberg geborene Golo Euler stand bereits während seiner Schulzeit auf der Bühne und besuchte von 2002 bis 2006 die Bayerische Theaterakademie August Everding in München. Während seiner Ausbildung übernahm er in dem dokumentarisch anmutenden Liebesdrama AUFTAUCHEN (2006) seine erste Hauptrolle in einem Spielfilm. In den folgenden Jahren etablierte sich Euler zunächst vor allem im Fernsehen dank der ARD-Serie STURM DER LIEBE (2009-2016) und beliebter Krimi-Reihen wie TATORT und SCHWARTZ & SCHWARTZ (seit 2018). Für seine Rolle eines schwer gestörten, aggressiven Familienvaters in TATORT: UNTER KRIEGERN (2018) zeichnete der Deutsche Schauspielpreis Euler als Besten Nebendarsteller aus.

 

Im internationalen Kino tauchte Golo Euler erstmals in einer kleinen Rolle in Wes Andersons GRAND BUDAPEST HOTEL (2014) auf. Darin verfolgt er als Mitglied der Militärpolizei von Lutz neben Edward Norton den flüchtigen Ralph Fiennes.

Eine Hauptrolle erwartete ihn im Drama ANDERSWO (2015), das seine Premiere auf der Berlinale feierte. Darin reist seine Figur Jörg seiner Freundin hinterher, um sie in ihrer Heimat Israel zu überraschen. Die Überraschung gelingt. Allerdings anders als gedacht, als die Familie entdeckt, dass ihre jüdische Tochter ausgerechnet mit einem Deutschen zusammen ist. In Jonas Rothlaenders hochgelobtem Langfilmdebüt FADO (2016) kehrt Euler noch einmal seine dunkle Seite hervor, als krankhaft eifersüchtiger Ex-Partner von Luise Heyer.

 

Im selben Jahr begann eine langjährige Zusammenarbeit mit Aron Lehmann und Rosalie Thomass. Für Lehmanns dritten Kinofilm DIE LETZTE SAU (2016) schlüpfte Euler in die Rolle eines Bauern, den die Massentierhaltung in die Verzweiflung treibt. Erst verlässt ihn seine große Liebe (Rosalie Thomass) und dann brennt sein Hof ab. Mit der letzten ihm verbliebenen Sau startet er einen Feldzug gegen Großbetriebe.

 

In Lehmanns gefeierten Komödien DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT (2018), JAGDSAISON und WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN (2022) war Euler jeweils in kleineren Rollen zu sehen. Die erfolgreiche Kinderbuchverfilmung EIN MÄDCHEN NAMENS WILLOW (2025) zeigte Euler zuletzt im Kino als Vater der kleinen Hexe, die ihren Wald beschützen möchte.

Juliane Köhler

Juliane Köhler spielt Martha-Oma, die Cornelia das Leben schwer macht.

 

Juliane Köhler
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis

Köhler zählt zu den profiliertesten Schauspielerinnen ihrer Generation und ist sowohl auf der Theaterbühne als auch im deutschen Film und Fernsehen seit Jahrzehnten präsent. 1965 in Göttingen geboren, ließ sie sich in München und New York als Schauspielerin ausbilden und ist mit kurzer Unterbrechung seit 1993 festes Ensemblemitglied des Bayerischen Staatsschauspiels. 1999 war das Jahr ihres großen Durchbruchs: Max Färberböcks Drama AIMÉE & JAGUAR zeigte Köhler als Lilly Wust, die sich zur Zeit des Nationalsozialismus in die lebenshungrige Jüdin Felice Schragenheim, gespielt von Maria Schrader, verliebt. 

Für ihre Rollen als Aimée und Jaguar gewannen Juliane Köhler und Maria Schrader gemeinsam den Bayerischen Filmpreis und den Silbernen Bären der Berlinale. Im selben Jahr besetzte Caroline Link Köhler für ihre Interpretation von Erich Kästners Kinderbuch-Klassiker PÜNKTCHEN UND ANTON in der Rolle der Frau Pogge, eine reiche Wohltäterin und abwesende Mutter von Pünktchen. Kurz darauf arbeiteten die beiden erneut zusammen: Das Kinodrama NIRGENDWO IN AFRIKA (2001) zeigt Köhler als Jüdin, die im Jahr 1938 durch die Flucht nach Kenia der Verfolgung durch das Nazi-Regime entgeht und sich mit ihrer Familie unter großen Anstrengungen ein neues Leben in der Fremde aufbauen muss.

 

Neben fünf Lolas räumte die Literaturverfilmung auch den Oscar® als Bester fremdsprachiger Film ab. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte anschließend Oliver Hirschbiegels Film DER UNTERGANG (2004), in dem Köhler Eva Braun verkörperte. Das kontrovers diskutierte Drama zeichnet die letzten Stunden Adolf Hitlers und seiner engsten Vertrauten nach und wurde u.a. für den Oscar® nominiert. In der internationalen Produktion ZWEI LEBEN (2013) spielte Köhler neben Liv Ullmann die Hauptrolle, eine Frau, deren Schicksal sowohl mit dem Nationalsozialismus als auch dem darauf folgenden Regime in der DDR verwoben ist.

 

Dafür wurde Köhler für den Deutschen Filmpreis nominiert. Auch im Fernsehen ist sie ein bekanntes und beliebtes Gesicht. Seit 2001 tritt sie immer wieder im TATORT auf, vor allem als Dr. Lydia Rosenberg, Kollegin der Kölner Kommissare Ballauf und Schenk. Das ARD-Publikum schloss sie außerdem als resolute Oberhebamme Höllriegl in der Komödien-Reihe TONI, MÄNNLICH, HEBAMME (2019-2024) ins Herz.

Anneke Kim Sarnau

Anneke Kim Sarnau spielt Tante Lu, die Cornelia den Rücken stärkt.

 

Anneke Kim Sarnau
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto: Frank Dicks

1972 in Elmshorn geboren, absolvierte sie ihre Schauspielausbildung in Stuttgart. Es folgte ein kurzes Engagement am Wiener Burgtheater. Ab 2000 konzentrierte sie sich auf Film und Fernsehen und machte bereits früh in intensiven Darstellungen auf sich aufmerksam. Für ihre Rolle als Klarissa, die im Fernsehdrama ENDE DER SAISON (2001) ihre krebskranke Mutter (Hannelore Elsner) beim Sterben begleitet, erhielt Sarnau den Adolf-Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis. Dabei berücksichtigte die Jury auch ihre herausragende Darstellung einer jungen Polizistin, die in Marc Rothemunds vielfach ausgezeichnetem DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT (2002) brutal gemobbt wird. Einem internationalen Publikum wurde Sarnau durch ihre Nebenrolle als Kindergärtnerin in der John le Carré-Verfilmung DER EWIGE GÄRTNER (2006) bekannt.

 

Von 2010 bis 2022 ermittelte Sarnau gemeinsam mit Charly Hübner für den NDR als Duo Bukow und König in der Krimireihe POLIZEIRUF 110. Die analytische, penible Arbeitsweise ihrer Figur, der Profilerin Katrin König, sorgt dabei im Zusammenspiel mit ihrem impulsiven Kollegen für Reibereien, wobei die komplexe Dynamik die beiden zu einem der beliebtesten Ermittler-Teams machte. Für ihre Rolle als Krankenschwester, die in 4 KÖNIGE (2015) vier Jugendliche in der Psychiatrie über Weihnachten betreut, wurde Sarnau 2016 für den Deutschen Filmpreis nominiert.

 

In WUNDERSCHÖNER stand Sarnau bereits neben Elise Linder vor der Kamera. Die beiden spielen darin ein starkes Mutter-Tochter-Duo, dessen Leben durch den Sex-Skandal des Vaters erschüttert wird.

Johanna Gastdorf

Johanna Gastdorf spielt Oma Ella.

 

Elise Lindner, Johanna Gastdorf
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto: Frank Dicks

Die 1959 in Hamburg geborene Schauspielerin träumte eigentlich von einer Karriere beim Ballett und spielte bereits als Kind Theater. Nach ihrem Schauspielstudium spielte sie über zwei Jahrzehnte an renommierten Bühnen, unter anderem am Staatstheater Hannover, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Schauspielhaus Bochum. Ab den 2000er-Jahren war sie zunehmend in Film und Fernsehen zu sehen, bis ihr dank Sönke Wortmanns DAS WUNDER VON BERN 2003 der Durchbruch auf der großen Leinwand gelang. 

 

Für ihre Darstellung der Christa Lubanski, Frau eines Kriegsheimkehrers und Mutter des fußballbegeisterten Matthias, wurde sie mit dem Bayerischen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet und für den Deutschen Filmpreis nominiert. Marc Rothemunds Drama SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE (2005) zeigte Gastdorf als Widerstandskämpferin Else Gebel, die während ihrer Haft Freundschaft mit Sophie schließt.

 

In Dennis Gansels DIE WELLE (2008) spielte sie die Mutter eines Schülers, der immer stärker in das gefährliche Experiment einer faschistoiden Bewegung hineingezogen wird. Auch in HILDE (2009) kam ihr die Rolle der Mutter zu: Die Beziehung der bodenständigen Frieda Knef zu ihrer berühmten Tochter Hildegard, gespielt von Heike Makatsch, ist liebevoll, aber kompliziert. 2018 war sie in WERK OHNE AUTOR zu sehen, diesmal in der Rolle der Großmutter von Hauptdarsteller Tom Schilling. 

 

Auch im Fernsehen ist Gastdorf seit Jahren eine feste Größe und arbeitet immer wieder in den großen deutschen Krimireihen. Besonders eindringlich war ihre Darstellung der Lisa Schneider im POLIZEIRUF 110: KLEINE FRAU (2006): Darin spielt sie eine verstörte Mutter, die angibt, ihren Sohn erschlagen zu haben. Gastdorf begeisterte mit einem „sozial genaue[n] und berührende[n] Bild von alleinstehenden Müttern“ und wurde dafür mit dem  Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. 2023 übernahm Gastdorf die Hauptrolle in dem Fernsehfilm EHER FLIEGEN HIER UFOS, der sich mit den Folgen des Braunkohletagebaus beschäftigt. Als Familienoberhaupt, das versucht, zwischen Zukunftsangst und Konflikten ihre Liebsten zusammenzuhalten, wurde Gastdorf mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet.

Das ist das Team hinter der Kamera

Ausgehend von dem Bestseller-Roman von Daniela Dröscher verfasste Rosalie Thomass das Drehbuch, nachdem sie bereits an der Komödie JAGDSAISON gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Aron Lehmann geschrieben hatte. Lehmann inszeniert Thomass einmal mehr vor der Kamera. Bereits für sein Langfilmdebüt KOHLHAAS ODER DIE VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT DER MITTEL (2012) arbeiteten die beiden zusammen. 

 

In DIE LETZTE SAU schloss sich ihnen Golo Euler erstmals an. Den größten Erfolg feierte Lehmann allerdings mit seiner Coming-of-Age-Komödie DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT mit Luna Wedler, Aaron Hilmer und Damian Hardung. Die moderne Adaption von CYRANO DE BERGERAC wurde für den Bayerischen Filmpreis nominiert.

 

 

Dass Lehmann Buchvorlagen mit viel Einfühlungsvermögen und visueller Kraft auf der Leinwand zum Leben erwecken kann, bewies er 2022 mit der Romanverfilmung WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN, die in ihrer Skurrilität und Kinomagie von der Kritik anerkennend mit Jean-Pierre Jeunets DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE verglichen wurde. Dieser Geist ist auch in LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER zu spüren, wenn die Vorstellungskraft der kindlichen Erzählerin Ela immer wieder durchbricht. So entsteht aus Daniela Dröschers Roman ein berührender und lebensbejahender Film über eine Familie und eine Frau, die unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht.

LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER startet am 8. Oktober in den deutschen Kinos.

 

Rosalie Thomass
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER, Rechte bei Tobis, Foto: Frank Dicks

Autor/-in: J.Leipnitz

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