Am 7. September 2026 fiel in Berlin die letzte Klappe für die neueste TOBIS-Kinoproduktion DAS KIND IN DIR MUSS HEIMAT FINDEN unter der Regie von Julia von Heinz. Damit sind die Dreharbeiten nach 33 Tagen erfolgreich abgeschlossen, die bereits seit Ende Juli an verschiedenen Standorten in Berlin, Bayern und Sachsen-Anhalt stattfanden.
Regisseurin Julia von Heinz (ICH BIN DANN MAL WEG, UND MORGEN DIE GANZE WELT) bringt mit DAS KIND IN DIR MUSS HEIMAT FINDEN den erfolgreichsten Sachbuch-Bestseller der letzten zehn Jahre auf die große Leinwand: als warmherzige, zutiefst berührende Tragikomödie über Neuanfänge und die Kraft echter Nähe. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Co-Autor John Quester verfasste Julia von Heinz auch das Drehbuch und verwandelt die Erkenntnisse des millionenfach gelesenen Ratgebers von Psychologin Stefanie Stahl mit Witz und Leichtigkeit in einen großen, emotional wahrhaftigen Kinofilm. Zum hochkarätigen Ensemble gehören neben Mala Emde, Hannah Herzsprung, Martina Gedeck, Emilio Sakraya, Fahri Yardim und Jan Josef Liefers auch Maximilian Mundt, Oliver Polak und Florence Kasumba. Die Bildgestaltung liegt in den Händen von DoP Lisa Jilg, das Szenenbild verantwortet Petra Albert. Julia von Heinz erklärt:
„In DAS KIND IN DIR MUSS HEIMAT FINDEN geht es um ernste Themen. Aber Stefanie Stahl gelingt es, diese in ihrem Buch sehr unterhaltsam zu beschreiben. Es macht Spaß, sich in den psychologischen Mustern, die sie analysiert, selbst wiederzuerkennen. Ich hatte immer schon das Bedürfnis, in meinen Filmen Schwieriges, auch Schmerzhaftes, mit Leichtigkeit zu erzählen.“
Stefanie Stahl ergänzt:
„Als die TOBIS an mich herantrat und vorschlug, mein Buch zu verfilmen, fand ich die Idee genial und konnte mir auch gleich vorstellen, dass so etwas gelingen kann. Ich denke, dass der Film durch Bilder und Emotionen die Kinobesucher in das Thema des Buchs hineinholt, und dass sich viele in etwas wiedererkennen, das sie vorher vielleicht gar nicht so richtig benennen konnten. Ich finde es faszinierend, wie aus dem psychologischen Modell Figuren aus Fleisch und Blut werden – und wie Julia von Heinz mit ihrem filmischen Blick diese inneren Konflikte noch stärker emotionalisiert, sichtbar und fühlbar macht, was ein Buch nicht immer so erklären kann wie ein Film.“

Die Produzenten Timm Oberwelland und Sebastian Zühr über das gemeinsame Projekt:
„Wir sind dankbar für Stefanie Stahls Vertrauen und die fantastische Zusammenarbeit mit Julia von Heinz und unserem wunderbaren Ensemble. Unsere Hoffnung, mit diesem Film emotionale Tiefe mit Leichtigkeit und großer filmischer Kraft zu verbinden, hat sich während der Dreharbeiten immer wieder erfüllt. Das Publikum darf sich auf ein packendes, berührendes und unterhaltsames Kinoerlebnis freuen, das lange nachwirkt.“
Produziert wird der Film von der TOBIS Filmproduktion (Timm Oberwelland, Sebastian Zühr) in Koproduktion mit dem ZDF, gefördert mit Mitteln des FFF Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, der Mitteldeutschen Medienförderung, Medienförderung RLP, FFA und des DFFF.
TOBIS wird den Film 2027 in den deutschen und österreichischen Kinos starten.
Modedesignerin Maja (Hannah Herzsprung) steht mit ihrem Berliner Label kurz vor dem internationalen Durchbruch, doch ihr Privatleben gerät zunehmend aus den Fugen: Ihrer Mutter Anke (Martina Gedeck) droht durch die Scheidung von Paul (Jan Josef Liefers) der Verlust des Hauses, in dem die Familie einst ihre glücklichsten Jahre verbrachte. Majas jüngere Schwester Laura (Mala Emde) kämpft mit einer komplizierten On-Off-Beziehung zum Fotografen Finn (Emilio Sakraya) und Maja selbst verliert durch ihre Karriere aus den Augen, was wirklich zählt. Drei Frauen an unterschiedlichen Punkten ihres Lebens und doch gefangen in denselben alten Mustern. Als diese plötzlich in Gestalt ihrer inneren Kinder tatsächlich für sie sichtbar werden, beginnt für Maja, Laura und Anke eine ebenso chaotische wie berührende Reise zu sich selbst. Um endlich das Leben zu führen, das sie sich wünschen, müssen sie lernen, ihre alten Verletzungen zu überwinden, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und einander neu zu begegnen.