SHELTER

Erfolgreicher als James Bond: 11 überraschende Fakten über Action-Ikone Jason Statham

Jason Statham
SHELTER Premiere, Rechte bei Tobis/Foto: StillMoving.Net for Black Bear

Wo Jason Statham draufsteht, ist kompromisslose Action drin. Nicht nur Fans schätzen den Star für handgemachte Kämpfe, halsbrecherische Verfolgungsjagden und seine ganz eigene Mischung aus Härte, Coolness und trockenem Humor. 

In seinem neuen Kinohit SHELTER sorgt er mit genau diesem Rezept wieder für beste Unterhaltung: Wir haben den britischen Actionstar mal etwas genauer unter die Lupe genommen und einige überraschende Facts über Jason Statham entdeckt!

Fakt #1: James Bond kann einpacken

Jason Statham steht seit Jahrzehnten ganz oben in den Top 3 der erfolgreichsten Schauspieler Großbritanniens. Gemessen an den Einnahmen an der Kinokasse liegt er dank Mega-Franchises wie THE EXPENDABLES und der FAST & FURIOUS-Reihe, aber auch als Gesicht eigener Action-Reihen, zu denen u.a. THE TRANSPORTER, MEG und THE MECHANIC zählen, ganz weit vorne. 

 

Dagegen sieht selbst James Bond, immerhin der berühmteste Geheimagent der Kinogeschichte und Landsmann alt aus. Tatsächlich stand Statham dank seiner Rolle als Anzug tragender Frank Martin in THE TRANSPORTER (2003) lange ganz oben auf der Liste von Wunschkandidaten, die Fans gern als neuen 007 gesehen hätten.

Fakt #2: Gegenstand der Wissenschaft

Stathams Bedeutung für das Kino wurde sogar wissenschaftlich untersucht! Zwei Professoren der Universität von Manchester analysierten in einer akademischen Studie, wie Statham von 1998 bis 2018 das „Gesicht der cineastischen Maskulinität veränderte“. Aufgrund seiner Bedeutung für das Action-Genre wird er gern mit Arnold Schwarzenegger und Silvester Stallone verglichen. Er selbst sieht Bruce Lee, Paul Newman, Steve McQueen und Clint Eastwood als Vorbilder. 

Fakt #3: Glatze ist sexy

Apropos cineastische Maskulinität: Sein Haupthaar verließ Statham schon in frühen Jahren. Das hielt ihn und große Marken wie Tommy Hilfiger und Levi's jedoch nicht davon ab, zahlreiche Kampagnen zu machen. Im Gegenteil. Die Caster nahmen ihn, weil

„wir als Model einen normal aussehenden Typen wollten. Sein Look war genau richtig: sehr maskulin und nicht zu modelig.“

Fakt #4: Ein Brutalo und Gentleman

Stathams besondere Ausstrahlung fasste der Daily Telegraph, der ihn „Englands besten Export für Actionfilme aller Zeiten“ nannte, so zusammen:

„ein ruppiger Business-Typ mit der Seele eines Gentleman.“

Der ganze Erfolg ist Statham allerdings nie zu Kopf gestiegen. Nachdem er eine Zeit lang in Hollywood lebte, zog es ihn zurück in seine Heimat. Den Trubel um seine Person mag der bescheidene Brite nicht und lebt lieber unter dem Radar nach dem Motto:

„Ich will nur hart arbeiten, Geld verdienen, mit guten Leuten essen und immer wieder dieselbe Frau lieben.“

 

Diesen Vorsatz hält er seit 16 Jahren ein. So lange ist er nämlich skandalfrei mit dem britischen Model Rosie Huntington-Whiteley liiert. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder.

Fakt #5: Handgemachte Action

Statham ist auch deshalb im Action-Genre so beliebt, weil er seine eigenen Stunts macht. Das ist für ihn eine Herzensangelegenheit:

„Ich würde mich schlecht fühlen, wenn ich als Hauptdarsteller gemütlich in einem Stuhl säße, während ein Stuntman alle ungemütlichen Szenen für mich drehen würde. Für so etwas würde ich keine Lorbeeren bekommen wollen, weil ich nicht dafür gerade stehen könnte.“

Inspiriert hat ihn dazu ein weiteres Vorbild: Action-Legende Jackie Chan.

Statham setzt sich immer wieder dafür ein, dass Stuntmänner bei den Oscars® eine eigene Kategorie bekommen.

Fakt #6: Das etwas andere Fitnessstudio

Um besonders authentisch zu sein, geht Statham nicht in klassische Fitnessstudios, sondern trainiert am liebsten mit Stuntmen:

„Dort gibt es keine Bildschirme oder Laufbänder. Dort trainiert man mit Trampolinen, schweren Säcken und jeder erdenklichen Waffe. Genau das Richtige, wenn du lernen willst, wie man ein Messer wirft.“

Fakt #7: Dem Tod von der Schippe gesprungen

Wer alles selbst macht, begibt sich auch in Gefahr. Bei den Dreharbeiten zu THE EXPENDABLES 3 (2014) fuhr Statham für einen Stunt einen großen Truck. Die Bremsen versagten und er landete mit dem Truck im Schwarzen Meer. Während das Fahrzeug im Wasser versank, befreite sich Statham aus der Fahrerkabine und rettete sich an Land. 

Fakt #8: Erfolg im Spitzensport

Dass Statham diesen Unfall überlebte, verdankt er allein seinen exzellenten Fähigkeiten als Taucher. Zwölf Jahre lang war er  Mitglied des britischen Nationalteams im Wasserspringen. An den Commonwealth Games 1990 nahm er in drei Disziplinen teil und schaffte es während seiner Karriere auf Platz 12 der Weltrangliste. Noch heute ist das Wasser sein Element.

Fakt #9: Zwischen Boxring und Bordstein

Auch im Kampfsport ist Statham eine Wucht. Kung Fu, Wing Chun, Karate und Kickboxen lernte er während seiner Jugend.

Wenn er nicht trainierte, verkaufte er billigen Plunder auf der Straße. Dass er nicht auf die schiefe Bahn geriet, verdankt er dem Sport. Tatsächlich verdankt er der speziellen Kombination aus Spitzensport und seinem Job als Straßenverkäufer sogar seine ganze Karriere.

Fakt #10: Zwischen Straße und Laufsteg

Ein Scout entdeckte Statham beim Training und engagierte ihn als Model. Während er für die echten Marken modelte, vertickte er weiterhin gefälschte Marken auf der Straße. Und dann ahmte die Kunst das Leben nach: Die Modekollektion French Connection, für die er zuvor geworben hatte, sponserte Guy Ritchies Film BUBE, DAME, KÖNIG, grAS (1998) und schlug Statham für eine Rolle vor. Als Straßenverkäufer von gezogenen Handtaschen und anderem Kram. Genau wie im echten Leben.

 

Fakt #11: Als Glitzerturner auf dem Alexanderplatz

Wie bitte? Richtig gelesen, die britische Band Erasure besetzte Jason Statham 1994 in ihrem Musikvideo zu „Run to the Sun“. In vollendeter 90s-Ästhetik schwingt, springt und schlängelt sich sein glitzernder Körper durch die Weltzeituhr auf dem Berliner Alexanderplatz.

 

Und das ist nur eines von mehreren Musikvideos, die Stathams Körpereinsatz zu schätzen wussten. Wer sehen will, wie Statham seinen eingeölten Body, nur bedeckt von einem engen Leopardenslip, Hüften kreisend durch einen LSD-Trip bewegt, der googelt The Shamens Song „Comin' On“.

Und wer sehen will, wie „The Stath“ seinem Ruf als einer der besten Actionstar unserer Zeit alle Ehre macht, der geht ab dem 26. März ins Kino! Denn in SHELTER beweist er einmal mehr, warum ihm in Sachen Kino-Action so schnell keiner etwas vormacht!

 

Autor/-in: J.Leipnitz

Folge uns auch auf Facebook, Instagram und YouTube.

‘OSCAR®’ is the registered trademark and service mark of the Academy of Motion Picture Arts and Sciences.