EIN SOMMER IN ITALIEN - WM 1990

Back to the 90s! Das Jahr, in dem wir Weltmeister wurden

Lothar Matthäus, Rudi Völler
EIN SOMMER IN ITALIEN - WM 1990, Rechte bei Tobis

1990  Das waren noch Zeiten! Deutschland war wiedervereint und man fühlte sich frei und unbeschwert. Und: Deutschland wurde Weltmeister mit der vielleicht besten deutschen Nationalelf aller Zeiten!

Dieses einmalige Gefühl können wir bald auf der großen Leinwand wieder erleben, dank der emotionalen Sportdoku EIN SOMMER IN ITALIEN – WM 1990. Damals war Fußball noch Fußball und Twix hieß noch Raider. Wir zählen die Tage bis zum Kinostart am 19. März und schwelgen schon mal in Erinnerungen. Wisst ihr noch?

 

Andi Brehme, Jürgen Klinsmann
EIN SOMMER IN ITALIEN - WM 1990, Rechte bei Tobis

Sammelwahn im Süßigkeiten-Regal

Man schob sich Hanuta und Duplo rein, als gäbe es kein Morgen – Hauptsache, das Sammelalbum wurde voll! Kleben, tauschen, doppelte Sticker verfluchen, fehlende Nummern jagen: Das war ein eigener Sport.

 

Andi Brehme
Andi Brehme, Rechte bei Panini

Wer sich und seinen Kindern was „Gesundes“ geben wollte, griff zu Monsterbacke oder Danone-Joghurts.

Liebe lag in der Luft

Im Kino lief PRETTY WOMAN und passend dazu schmetterte aus dem Radio Roxettes Ballade „It must have been Love“.

 

Noch öfter als Roxette hörte man „Verdammt, ich lieb’ dich“. Matthias Reims Megahit thronte 16 Wochen auf Platz 1 der deutschen Hitparade und wurde der erste gesamtdeutsche Ohrwurm.

 

Aber auch die WM selbst klang durch die Radios. Gianna Nannini sang mit Edoardo Bennato die offizielle WM-Hymne „Un'Estate Italiana“, zu Deutsch „Ein italienischer Sommer“. Allein der Refrain reicht, und man ist sofort wieder mittendrin:

 

Wer nicht PRETTY WOMAN sehen wollte, ging WERNER – BEINHART! gucken, der passende Song schaffte es ebenfalls in die Charts.

 

„Und hier ist Ihr Moderator ...“

Im Flimmerkasten liefen DAS A-TEAM und brandneue Shows wie „Der Preis ist heiß“ mit Harry Wijnvoord und Walter Freiwald.

Für die Kleinen gab's den Li-La-Launebär auf RTL oder seinen flauschigen Kollegen Bim Bam Bino, der bei Tele 5 lief. Heiß geliebt waren außerdem die aus den USA und Japan importierten Zeichentrickserien wie Saber Rider, Wiederholungen des Klassikers CAPTAIN FUTURE und natürlich die TEENAGE MUTANT HERO TURTLES!

Der 90s-Look in Reinform: Rudi Völler

Rudi Völler hatte den perfekten 90s-Look: Lockiger Vokuhila, auch liebevoll „Kicker-Matte“ genannt und Schnauzer:

 

Rudi Völler
EIN SOMMER IN ITALIEN - WM 1990, Rechte bei Tobis

Sein angesagter Look und vor allem sein markantes Auftreten brachten ihm den Fangesang „Ein’ Rudi Völler, es gibt nur ein’ Rudi Völler“ ein und Fans und Presse nannten ihn liebevoll „Tante Käthe“. Auch die Trikots spiegelten den Zeitgeist: weit geschnitten und in großen, geometrischen Mustern prangte Schwarz-Rot-Gold darauf. Nach der deutschen Wiedervereinigung sah man die deutschen Nationalfarben überall. Fanmeilen gab es noch nicht, aber das war egal. Die Menschen fanden sich noch spontan auf den Straßen zusammen und jubelten. Wer nicht in weitgeschnittenen Trainingsanzügen feierte, trug seine Windbreaker-Jacke und ausgewaschene, weite Jeans. Ein Look, der auch aktuell wieder extrem angesagt ist.

Zocken 1990

Wer die WM-Spiele nicht im Garten oder auf der Wiese um die Ecke nachspielte, zockte zusammen mit Freunden die WM-Spiele am Amiga 500 auf Kick Off oder Sensible Soccer. Wer erinnert sich noch?

 

Dann gab es natürlich auch „die Actionwelt für coole Köpfe“: Der Game Boy ermöglichte das erste Mal, unterwegs zu spielen. Dank „Super Mario Land“ und „Tetris“ wurden quengelnde Kinder erfolgreich ruhig gestellt.

 

Die Kinder von damals sind heute erwachsen, viele haben selbst Familie. Und was gibt es Schöneres, als dieses Gefühl der eigenen Jugend wieder zu erleben? Genau dafür gibt’s jetzt die perfekte Gelegenheit: EIN SOMMER IN ITALIEN – WM 1990 bringt die Emotionen dieses Jahres und die Stimmung von Sommer, Aufbruch und Fußballfieber zurück auf die große Leinwand – am besten zusammen mit dem eigenen Nachwuchs schauen! Die emotionale Dokumentation startet am 19. März im Kino.

 

Autor/-in: J.Leipnitz

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